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Trotz schlechten Wetterbedingungen
Nik Wallenda spaziert auf 120 Meter hohem Riesenrad in Florida

Nik Wallenda: Balance-Akt auf 120 Meter hohem Riesenrad
Nik Wallenda: Balance-Akt auf 120 Meter hohem Riesenrad FOTO: dpa, msc pt
Orlando. Diesmal war es nicht der Grand Canyon, auch nicht die Niagara-Fälle: Für seinen jüngsten Balanceakt hat sich der Extremartist Nik Wallenda ein mehr als 120 Meter hohes Riesenrad in Florida ausgesucht. Der 36-jährige spazierte am Mittwochmorgen kurz nach 08.00 Uhr auf dem neuen Wahrzeichen der Stadt Orlando.

"Es ist ein bisschen windig", sagte Wallenda dem Sender NBC, der den wagemutigen Akt übertrug. Das Riesenrad sei zudem sehr nass. Sein vierminütiges Kunststück vollführte er trotzdem.

Dazu fuhr er zunächst zum höchsten Punkt des Rads, stieg dann aus und kletterte Leitern hoch. Bevor er anfing, über die Spannseile des Rads zu laufen, fotografierte er mit seinem Handy ein Selfie von sich. Nach seinem Balanceakt fuhr er auf einer der Gondeln wieder nach unten. Unter den Schaulustigen war auch der Gouverneur von Florida, Rick Scott.

Wallenda ist durch seine Drahtseilakte weltweit bekannt geworden: im November zwischen zwei Wolkenkratzern in Chicago, 2012 an den Niagara-Fällen und 2013 in der Nähe des Grand Canyon. Er ist der Urenkel von Karl Wallenda, der bei einem Drahtseilakt in Puerto Rico im Alter von 73 Jahren in den Tod stürzte.

(ap)
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