kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Gulf Rig Explosion
  Foto: AP, AP
Kommentare ()

Wieder Unglück im Golf von Mexiko: Ölschleier nach Explosion von Bohrinsel

zuletzt aktualisiert: 02.09.2010 - 21:56

Houston (RPO). Schon wieder ist im Golf von Mexiko eine Bohrplattform explodiert. In der Nähe der brennenden Plattform wurde nach Angaben der Küstenwache ein etwa 1,5 Kilometer langer und 30 Meter breiter Ölschleier auf dem Wasser entdeckt. Der Explosionsort liegt 320 Kilometer westlich der Stelle, an der am 20. April die Bohrinsel "Deepwater Horizon" von BP explodiert war und die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA verursacht hat.

Die US-Küstenwache teilte mit, dass ein Hubschrauberpilot um 10 Uhr (Ortszeit) berichtet habe, dass neben einer brennenden Plattform 13 Menschen im Wasser trieben. Neun Hubschrauber und vier Schiffe der Küstenwache seien daraufhin zu der rund 145 Kilometer südlich von Vermilion Bay im US-Bundestaates Louisiana gelegenen Plattform aufgebrochen.

Rettungsarbeiten dauern an

Küstenwachen-Sprecher John Edwards sagte dem Sender MSNBC, es gebe noch keine Erkenntnisse über die Art der Verletzungen der Bohrinsel-Arbeiter, die offenbar von der Insel sprangen, um sich zu retten. Sie hätten allesamt Schutzanzüge getragen. Die Rettungsarbeiten seien im Gange. Später werde dann nach den Ursachen für die Explosion geforscht.

Plattform in Flammen

Die Plattform stand nach dem Unglück weiter in Flammen. Die Küstenwache stützte ihre Angaben über den Ölschleier im Wasser auf Aussagen von Mitarbeitern der Plattform. Dagegen hatte ein Sprecher von Mariner Energy, Patrick Cassidy, dem US-Sender CNN zuvor gesagt, bei einem ersten Flug über der Unglücksstelle sei zunächst keine Verschmutzung entdeckt worden. Anders als die "Deepwater Horizon", die in rund 1500 Metern Öl förderte, steht die neue Unglücksplattform in Gewässern, die nur rund hundert Meter tief sind.

Das Weiße Haus in Washington teilte mit, dass zunächst Informationen über den Vorfall gesammelt würden. Wenn es Berichte über Verschmutzung gebe, würden Maßnahmen eingeleitet, sagte Präsidentensprecher Robert Gibbs.

Greenpeace schlägt Alarm

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace reagierte alarmiert auf den erneuten Unfall auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko. "Wie viele Male spielen wir noch mit menschlichen Leben, der Wirtschaft und den Ökosystemen?", sagte der Meeresexperte von Greenpeace in den USA, John Hocevar, der Nachrichtenagentur AFP. "Es ist Zeit, dass wir aus unseren Fehlern lernen."

Bei der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" waren elf Arbeiter ums Leben gekommen. Anschließend liefen rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer und lösten eine Umweltkatastrophe aus. Das Leck in rund 1.500 Metern Tiefe konnte erst Ende Juli abgedichtet werden.

Bohrinsel steht in Flammen
Landkarte von StepMapStepMapBohrinsel steht in Flammen

Quelle: AFP/top/apn/bs

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
SEK findet Waffen bei Rocker-Razzia

Fehde zwischen Bandidos und Hells Angels

SEK findet Waffen bei Rocker-Razzia

Nach der Massenschlägerei zwischen "Hells Angels" und "Bandidos" in Mönchengladbach vor knapp drei Wochen hat die Polizei zwei Verdächtige i ... mehr 

Tiefdruckgebiet "Maike" bringt Blitzeis

Der Winter ist noch nicht vorbei

Tiefdruckgebiet "Maike" bringt Blitzeis

Das frostige Hoch "Dieter" verabschiedet sich langsam aus Deutschland. Doch nun drohen Rutschpartien auf den Straßen. mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

Fehde zwischen Bandidos und Hells Angels

SEK findet Waffen bei Rocker-Razzia

Der Winter ist noch nicht vorbei

Tiefdruckgebiet "Maike" bringt Blitzeis

Größte Radarkontrolle in NRW

Jäger kündigt schon nächsten Blitz-Marathon an

Umstrittenes Milliardenprojekt

S21-Einsatz "in den nächsten Tagen"

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Anders-Breivik-Mann-mit-zwei-Persoenlichkeiten_1_66489.jpg

Norwegischer Massenmörder

Gericht ordnet zweites Gutachten Breiviks an

Der als nicht straffähig eingestufte norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik (32) muss vor Prozessbeginn erneut auf seinen Geisteszustand geprüft werden. mehr

 

Mord am serbischen Ministerpräsidenten

Mittäter bei Djindjic-Mord in Spanien gefasst

 

Ein Toter und fünf Verletzte

Autofahrer rast in Zürich in Menschenmenge

 

Rekordmenge in Labor gefunden

15 Tonnen Drogen in Mexiko beschlagnahmt

 

Geheimakte von Apple-Gründer veröffentlicht

FBI durchleuchtete Steve Jobs

 

Europa leidet unter Väterchen Frost

Mehr als 540 Tote durch Kälte

Top-Services