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Großeinsatz bei Klosterneuburg
Drei Schwerverletzte bei Zugkollision in Österreich

Bilder: Zusammenstoß zweier Personenzüge in Österreich
Bilder: Zusammenstoß zweier Personenzüge in Österreich FOTO: dpa, rs wal
Berlin. Beim Zusammenstoß zweier Personenzüge in der Nähe von Wien sind am frühen Freitagabend 13 Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Alle Passagiere konnten laut Polizei aus den Waggons geborgen und in Sicherheit gebracht werden.

Das sagte ein Sprecher der Polizei Niederösterreich am Freitagabend. Die Züge waren nach ersten Ermittlungen in gleicher Richtung unterwegs gewesen. Über die Unfallursache konnte der Polizeisprecher zunächst keine Angaben machen. Die Ermittlungen liefen. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) ging von menschlichem Versagen aus.

"Wir vermuten, dass die Ursache in einem menschlichen Fehler zu suchen ist", sagte er. Es deute nichts auf eine technische Ursache hin. "Wir sind alle heilfroh, dass es offenbar keine Todesopfer bei dem Unglück gegeben hat", sagte er.

Ein Waggon war aus den Schienen gesprungen, stand aber noch aufrecht, wenn auch zur Seite geneigt. Zwei weitere Waggons waren ganz umgestürzt und lagen auf der Seite. Retter waren im Großeinsatz, darunter auch Einsatzteams mit zwei Rettungshubschraubern. Einige der Verletzten wurden nach ersten Berichten mit Kopfverletzungen in Krankenhäuser gebracht.

Das Unglück ereignete sich um 17.50 Uhr in Kritzendorf vor den Toren der österreichischen Hauptstadt. Eine S-Bahn und ein Regionalzug waren seitlich aneinander gestoßen.

Ein Bahnabschnitt wurde gesperrt, wie die österreichische Bahn mitteilte. Eine S-Bahn konnte nicht verkehren. "Planen Sie in diesem Bereich derzeit 90 Minuten mehr Reisezeit ein", teilten die ÖBB auf ihrer Webseite mit.

(vek/ap/dpa)
 
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