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Operation Sophia
Deutsche Marine rettet Hunderte aus Seenot im Mittelmeer

Operation Sophia: Deutsche Marine rettet Hunderte aus Seenot im Mittelmeer
FOTO: dpa, so cul
Berlin. Wieder haben Schiffe der deutschen Marine im Mittelmeer vor Libyen Hunderte Menschen aus Seenot gerettet.

Wie die Bundeswehr am Freitag mitteilte, waren an dem Einsatz am Donnerstag unter anderem die Fregatte "Karlsruhe" und der Versorger "Frankfurt am Main" beteiligt.

Etwa 80 Kilometer vor der libyschen Küste nahm die "Karlsruhe" mit Unterstützung der italienischen Fregatte "Aviere" 245 Menschen aus zwei Schlauchbooten auf. Die "Frankfurt am Main" rettete 117 Menschen aus einem Schlauchboot.

Auch die spanische Fregatte "Numancia" war an dem Einsatz im Rahmen der EU-Mission Sophia zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität beteiligt. Unter den Geretteten waren 96 Frauen und sieben Kinder.

Die Schlauchboote wurden von den beiden deutschen Kriegsschiffen versenkt. Die Geretteten sollten in die italienischen Häfen von Trapani und Catania gebracht werden. Seit Mai 2015 haben deutsche Soldaten nach Angaben der Bundeswehr im zentralen Mittelmeer fast 14 000 Menschen aus Seenot gerettet.

(felt/dpa)
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