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Ermittlungsergebnisse im Fall AF 447: Opfer von Air-France-Absturz nicht ertrunken

zuletzt aktualisiert: 18.07.2009 - 11:00

Roissy (RPO). Die Opfer des Absturzes einer Air-France-Maschine über dem Atlantik sind nicht ertrunken. Die Autopsien ihrer Leichen in Brasilien, bei denen französische Ermittler anwesend waren, hätten keinerlei Hinweis auf ein Ertrinken erbracht, teilte die für Luftfahrtunfälle zuständige französische Gendarmerie-Abteilung am Freitag am Pariser Flughafen Roissy mit. Von den 50 gefundenen Opfern sind demnach bisher 43 "formell identifiziert".

Der Airbus A330 war in der Nacht zum 1. Juni auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich ins Meer gestürzt. Dabei kamen alle 228 Menschen an Bord ums Leben, unter ihnen 28 Deutsche. Die Unglücksursache - und somit auch die genauen Todesumstände - bleiben weiterhin ein Rätsel.

Laut der gleichfalls in Frankreich ermittelnden Flugunfallbehörde BEA ist nur ausgeschlossen, dass die Maschine schon in der Luft auseinanderbrach. Auch Spuren eines Anschlags fanden die Ermittler nach erstem Augenschein nicht. Möglicherweise defekte Geschwindigkeitsmesser könnten ihnen zufolge "ein Faktor" bei dem Unglück gewesen sein, erklärten dieses alleine aber nicht.

Ende Juli erste Ergebnisse der Trümmeruntersuchungen erwartet

In Frankreich waren am Dienstag 650 Trümmerteile der Maschine angekommen, die nun in einem Testzentrum des Verteidigungsministeriums in Toulouse eingehend untersucht werden. Die Gendarmerie geht davon aus, dass Ende Juli die ersten Schlussfolgerungen aus der Analyse der Trümmer gezogen werden können. Zu dieser Zeit würden voraussichtlich "faktisch interessante Elemente" zur Verfügung stehen, die es erlaubten, zur Absturzursache "Hypothesen auszuarbeiten".

Quelle: AFP

 
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