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Pakistan
Elf Menschen sterben bei Selbstmordattentat

Pakistan: Elf Menschen sterben bei Selbstmordattentat
21 weitere seien bei der Bombenexplosion am Dienstag am Stadtrand von Peshawar verletzt worden. FOTO: afp, aq/rc
Peshawar. Bei einem Selbstmordattentat im Nordwesten Pakistans sind elf Menschen getötet worden.

21 weitere seien bei der Bombenexplosion am Dienstag am Stadtrand von Peshawar verletzt worden, sagte der örtliche Polizeibeamte Iqbal Khan. Demnach hatte ein Attentäter auf einem Motorrad einen Checkpoint der Polizei angegriffen. Unter den Toten seien vier Polizisten und sieben Zivilisten, darunter zwei Kinder und ein Journalist.

Für den Anschlag übernahm zunächst niemand die Verantwortung.

Peshawar liegt am Rand der unruhigen Stammesregionen Pakistans, einer Hochburg der Taliban und anderer islamischer Extremisten. Die extremistische Gewalt in dem Land hat abgenommen, seit Pakistan im Sommer 2014 eine umfangreiche Militäroffensive im Stammesgebiet Nord-Waziristan entlang der Grenze zu Afghanistan startete. Doch ist es den Taliban dennoch gelungen, schwere Angriffe zu verüben. Dazu zählt die Attacke auf eine von der Armee betriebene Schule in Peshawar im Dezember 2014, bei der mehr als 150 Menschen getötet wurden. Die meisten Opfer der waren Kinder.

(ap)
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