Endlich kommt Hilfe an: Zwei Jungen haben bei der Essensausgabe Brot und Suppe bekommen. Stolz rennen sie mit ihren Errungenschaften zurück zur Familie.
Die Seuchengefahr im Katastrophengebiet steigt indes. Haut- und Durchfallerkrankungen machen sich breit.
Auch dieses kleine Mädchen hat eine Hautkrankheit aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen. Viele Menschen sind immer noch ohne Trinkwasserversorgung.
Lange Schlangen vor den Essensausgaben: Immernoch ist die Spendenbereitschaft sehr gering, Millionen von Menschen haben noch keine Hilfen erhalten.
Diese Kinder basteln eine Flaggen-Girlande für die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag. Das traditionelle Feuerwerk wurde abgesagt.
Was diese Augen gesehen haben, werden sie wohl ein Leben lang nicht vergessen.
Die Zahl der Toten bei den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan ist auf mehr als 1600 gestiegen. Die Überschwemmungen sind die schwersten in Pakistan seit 1929.
Die Kinder leiden schwer unter den Verwüstungen - vielen Familien ist nichts mehr geblieben.
Überlebende, aber heimatlos gewordene Pakistani suchen einen neuen Platz zum leben.
Wer noch Nutztiere sein eigen nennt, kann sich glücklich schätzen.
Dieser Mann zieht seinen verbliebenen Hausrat durchs Wasser.
Insgesamt sind 20 Millionen Menschen von den Wassermassen betroffen. Die Vereinten Nationen haben die internationale Gemeinschaft um Soforthilfe in Höhe von 460 Millionen Dollar (353 Millionen Euro) für die Flutopfer in Pakistan gebeten.
Die Tiere auf diesem Hof scheinen den Fluten entkommen zu sein.
Mittlerweile gibt es aufgrund der katastrophalen hygienischen Bedingungen den ersten bestätigten Cholera-Fall. Die schwere Durchfallerkrankung wird vor allem über verschmutztes Trinkwasser übertragen. Und gerade an frischem Wasser mangelt es erheblich.
Die Rettungskräfte hätten angesichts zahlreicher zerstörter Straßen und Brücken weiter große Probleme, zu den Betroffenen vorzudringen, heißt es aus der Region.
Mehr als 3700 Häuser seien fortgespült worden, die Zahl der Obdachlosen steige weiter. In den oftmals abgelegenen Dörfern der pakistanischen Stammesgebiete würden mindestens 150 Menschen vermisst.
Die UNO spricht von knapp einer Million Betroffenen in Khyber Pakhtunkhwa und mindestens 45 zerstörten Brücken. Peshawar, die größte Stadt im Nordwesten Pakistans, sowie die Bezirke Swat und Shangla sind von der Außenwelt abgeschnitten.
Auf aus der Luft aufgenommenen Fernsehbildern und Fotos war zu sehen, wie Menschen in den Überschwemmungsgebieten sich verzweifelt an den Dächern ihrer Häuser festklammerten. Viele Menschen flüchteten mit ihren Habseligkeiten und ihren Kindern auf den Schultern aus den Hochwassergebieten.
Ein Ende der Überschwemmungen ist mittlerweile absehbar: Ein Vertreter der pakistanischen Regierung erklärte am Samstag, die Pegelstände im Nordwesten des Landes gingen allmählich zurück.