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Drittes Panda-Baby in Europa seit 20 Jahren
Belgischer Zoo freut sich über extrem seltenen Panda-Nachwuchs

Panda-Baby: Belgischer Zoo freut sich über seltenen Nachwuchs
Die frisch gebackene Panda-Mutter zeigt ihr Baby. FOTO: dpa, mb soe
Brüssel. Die Geburt eines gesunden Pandababys hat in Belgien einen Sturm der Begeisterung ausgelöst. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht – in zwanzig Jahren ist es der dritte Panda-Nachwuchs in Europa. Jetzt muss das Kleine noch einen Namen bekommen.

Fotos von Panda-Mutter Hao Hao, wie sie ihren noch nackten, wenige Zentimeter großen und nur 171 Gramm schweren Sohn kurz nach der Geburt am frühen Donnerstagmorgen behutsam im Maul trägt, machten überall die Runde. "Diese Geburt ist ein wahres Wunder", kommentierte begeistert der Zoo Paira Daiza.

Jungtier soll chinesischen Namen bekommen

Einen Namen wollte er aber noch nicht nennen. "Wir wollen erst abwarten, ob das Baby für das Überleben gerüstet ist", teilte das betreuende Ärzteteam mit. Es sei jedoch sicher, dass der Name schön klingen und chinesisch sein werde. "Die Belgier werden ihn aber aussprechen können", versicherte das Team.

Der Zoo von Brugelette, rund 50 Kilometer südwestlich von Brüssel, hatte im Februar eine künstliche Befruchtung von Mutter Hao Hao mit Spermien von ihrem Partner Hing Hui vorgenommen. Das neugeborene Panda-Baby ist Hao Haos erstes Kind. Sie lebt mit Hing Hui seit Februar 2014 in dem Zoo. China, die Heimat der Pandas, hat das Pärchen Hao Hao und Hing Hui für 15 Jahre an Belgien ausgeliehen.

Pandas sind vom Aussterben bedroht - und gelten als Sexmuffel. Das jetzt in Belgien geborene Panda-Baby ist weltweit erst das dritte in diesem Jahr - und erst das dritte Panda-Baby, das in den vergangenen 20 Jahren in Europa das Licht der Welt erblickte.

(AFP)
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