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Präsentation von 36 Babys
China freut sich über großen Panda-Nachwuchs

Unglaublich niedlich: 36 Panda-Babys auf einen Schlag
Wolong. In China haben 36 Panda-Babys ihre ersten Schritte in der Öffentlichkeit gemacht. Die niedlichen Bärenkinder eroberten direkt die Herzen vieler Menschen. Der Termin hatte aber auch einen ernsten Hintergrund. 

Der Große Panda war lange Zeit vom Aussterben bedroht. Zwar hat sich der Bestand mittlerweile etwas erholt. Schätzungen zufolge lebten 2014 in China etwa 1860 Tiere in freier Wildbahn, wie der Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) berichtet. Aber der Große Panda zählt immer noch zu den bedrohten Tierarten. 

Umso mehr freut sich China über einen Geburten-Rekord: 2017 sind schon 42 Große Pandas in den Naturreservaten des Landes geboren worden. Nach Angaben verschiedener Medien sind das so viele wie noch nie in einem Jahr, seitdem China 1992 ein nationales Schutzprogramm für die Tiere gestartet hat.

Tiere werden der Öffentlichkeit gezeigt

36 der 42 Bärenkinder wurden am Freitag erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Im Wolong National Nature Reserve tapsten sie über den Rasen und erkundeten vorsichtig ihre Umgebung. Einige waren noch etwas wackelig auf den Beinen. Die jüngsten Babys sind gerade einen Monat alt, die ältesten kamen vor fünf Monaten zur Welt. 

Nach Angaben des WWF sind Panda-Damen nur zwischen März und Mai für ein paar Tage fruchtbar. Drei bis sechs Monate später werden die Panda-Babys geboren. Dann wiegen sie zwischen zwischen 80 und 200 Gramm. Ausgewachsen erreichen sie ein Gewicht von 80 bis 150 Kilogramm.

Am Freitag konnten die Tierpfleger die Pandas auf den Arm nehmen, mit ihnen schmusen und kuscheln. Wenn die Bären groß sind, wird das nicht mehr so einfach möglich sein.

(wer/bis/reuters)
 
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