Papst Benedikt XVI. hat am Ostersonntag in Rom die Auferstehung Christi gefeiert.
Mehr als 100.000 Christen aus aller Welt waren bei den Feierlichkeiten auf dem Petersplatz dabei.
Am Morgen lud der Pontifex die Gläubigen zum traditionellen Gottesdienst.
Höhepunkt des Tages war der Segen "Urbi et orbi", den Kardinal Josef Ratzinger, wie der Papst mit bürgerlichem Namen heißt, von seiner Loggia aus aussprach.
In allen Sprachen segnete Benedikt XVI. die Christen.
Die Christen auf dem Petersplatz jubelten dem Oberhaupt der katholischen Kirche wie so oft frenetisch zu.
"Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest" - mit diesen Worten grüßte der Papst die deutschen Christen auf dem Petersplatz und vor den Fernsehbildschirmen.
Die Prozedur in Rom wurde in mehr als 60 Länder weltweit ausgestrahlt.
Und in 62 Sprachen spendete Benedikt XVI. den Segen "Urbi et Orbi".
Die Formel gehört zum feierlichen Segensspruch, den der Papst an Ostern und Weihnachten von seinem Balkon aus spricht.
Die lateinischen Worte bedeuten übersetzt "der Stadt und dem Erdkreis"
Damit unterstreicht die katholische Kirche ihren universalen Geltungsanspruch.
Das Weltbild der römischen Antike sah Rom als Inbegriff der Stadt ("urbs") und als Mittelpunkt des Erdkreises ("orbis").
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