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Papst Franziskus
Vatikan dementiert Bericht über Gehirntumor

Historische Rede: Papst Franziskus bei UN-Vollversammlung
Historische Rede: Papst Franziskus bei UN-Vollversammlung FOTO: dpa, mkx fdt
Vatikanstadt. Der Vatikan hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach Papst Franziskus angeblich einen gutartigen Gehirntumor hat. Der Bericht sei gegendstandslos. Die Zeitung bleibt jedoch bei ihrer Darstellung.

"Die Veröffentlichung komplett gegenstandsloser Berichte über die Gesundheit des Heiligen Vaters durch eine italienische Zeitung ist absolut unverantwortlich und der Aufmerksamkeit nicht wert", erklärte Vatikansprecher Federico Lombardi am Mittwoch. Wie jeder sehen könne, verfolge der Papst "ununterbrochen und in der üblichen Intensität seine Aktivitäten".

Die Zeitung "Quotidiano Nazionale" (QN) hatte berichtet, dass bei dem 78-jährigen Kirchenoberhaupt in diesem Jahr ein "kleiner dunkler Fleck" im Gehirn diagnostiziert worden sei. Der Arzt sei jedoch zu dem Schluss gekommen, dass der Tumor behandelbar und keine Operation notwendig sei.

"QN"-Chefredakteur Andrea Cangini sagte, er habe mit dem Dementi des Vatikan gerechnet. Dieses sei "verständlich und zu erwarten gewesen". Die Zeitung habe lange mit der Veröffentlichung gewartet, um die Recherchen abzuschließen und "jede mögliche Überprüfung" vorzunehmen. Er habe jedoch "nicht den geringsten Zweifel", dass der Bericht fundiert sei.

Papst Franziskus als Wachsfigur in Paris FOTO: afp, js/nb

In seinen zweieinhalb Jahren als Papst hat Franziskus ein intensives Arbeitspensum an den Tag gelegt und sogar die langen Sommerpausen gemieden, die viele seiner Vorgänger genossen. Zeitweise wirkte er sehr erschöpft. In Interviews ließ er manchmal anklingen, er glaube, nur noch ein paar Jahre zu leben zu haben.

Als junger Mann war er beinahe gestorben, nachdem ihm im Alter von 20 Jahren ein Lungenflügel entfernt worden war.

(AFP)
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