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Brutaler Vogel-Angriff auf dem Petersplatz
Vögel hacken auf Friedenstauben des Papstes ein

Krähen und Möwen greifen Friedenstauben des Papstes an
Krähen und Möwen greifen Friedenstauben des Papstes an FOTO: ap, Gregorio Borgia
Rom. Es sollte eine stille Zeremonie für den Frieden in der Welt werden: Gemeinsam mit zwei Kindern ließ Papst Franziskus am Sonntag aus dem Fenster seiner Wohnung am Petersplatz zwei Tauben fliegen. Sekunden später wurden die beiden Tiere von anderen Vögeln attackiert.

Eine Möwe und eine große schwarze Krähe stürzten sich auf die Tauben, nachdem sie aus einem Fenster des Apostolischen Palastes geflogen waren. Eines der Opfer verlor Federn, nachdem es sich von der Möwe befreit hatte. Die Krähe hackte wieder und wieder auf die andere Taube ein. Immerhin konnten beide Tauben weiterfliegen.

In seiner Ansprache aus dem Apostolischen Palast gedachte Papst Franziskus der Opfer in der Ukraine. Die beiden Kinder standen neben ihm. "Nach unten", rief Franziskus den beiden italienischen Kindern zu, bevor sie die Vögel losließen. Offenbar wollte er so vermeiden, dass eine der Tauben, wie es in den vergangenen Jahr häufig passierte, in das Appartement zurückfliegt. Der symbolische Akt zum Mittagsgebet auf dem Petersplatz bildete den Abschluss der traditionellen "Karawane für den Frieden" der Kinder und Jugendlichen der Katholischen Aktion Italiens.

(ap)
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