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Einigung
Konsequenz aus MH370-Verschwinden: Satellit verfolgt künftig Passagierflugzeuge

Passagierflugzeuge werden künftig per Satellit verfolgt
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Genf. Als Konsequenz aus dem Verschwinden von Flug MH370 sollen alle Passagierflugzeuge künftig weltweit per Satellit im Auge behalten werden - und nicht nur von Radarschirmen.

Darauf einigte sich die Staatengemeinschaft am Mittwoch auf einer Konferenz der UN-Organisation ITU in Genf. Für das globale Kontrollsystem soll eine Frequenz genutzt werden, über die Flugzeuge bislang Daten an Bodenstationen sandten. Über das selbe Frequenzband sollen die Flugzeuge nun Daten an Satelliten übermitteln. Dies soll ab 2017 weltumfassend geschehen.

Die 160 Teilnehmerstaaten hätten in "Rekordzeit" auf die Sorge reagiert, die durch das MH370-Rätsel aufgekommen sei, erklärte ITU-Generalsekretär Houlin Zhao. Die Tragödie habe weltweite Diskussionen über eine weltumspannende Nachverfolgung von zivilen Verkehrsmaschinen ausgelöst.

Der Malaysia-Airlines-Flug war am 8. März 2014 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Insassen an Bord von den Radarschirmen verschwunden. Es wird vermutet, dass das Flugzeug vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte.

(AFP)
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