Dickhäuter durfte nicht in die Manege: Polizei tröstet depressiven Zirkuselefanten
zuletzt aktualisiert: 15.04.2004 - 09:34Buenos Aires (rpo). Eine schwere Aufgabe erhielt die Polizei des argentinischen Ortes Recreo Sur: Sie musste sich um einen depressiven Elefanten trösten.
Bei den Beamten wurde ein Zirkuselefant abgegeben, der depressiv geworden war, weil er nicht mehr in die Manege durfte. Da im nordostargentinischen Verwaltungsgebiet Santa Fé der Auftritt von Tieren bei öffentlichen Veranstaltungen verboten sei, habe der Zirkus die Nummer des Elefanten streichen müssen, erklärten die Behörden am Mittwoch.
Wenig später hätten Tierärzte bei dem 41 Jahre alten Tier, das sein ganzes Leben im Zirkus verbracht habe, "Stressreaktionen" festgestellt. Manager und Behörden seien übereingekommen, den Elefanten vorübergehend aus seiner gewohnten Umgebung zu nehmen und der Polizei zu überlassen. Die Polizisten und Kinder von Recreo Sur versuchen nun, den schwermütigen Elefanten mit Leckerbissen wieder aufzupäppeln.
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