kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Vermisste Schweizer Zwillinge Panorama
  Foto: AFP, AFP
Kommentare ()

Vermisste Schweizer Zwillinge: Polizei weitet Suche nach Sechsjährigen aus

zuletzt aktualisiert: 07.02.2011 - 14:59

Rom/Genf (RPO). Die Polizei in Italien und der Schweiz hat am Montag die Suche nach den vor einer Woche von ihrem Vater entführten und seitdem vermissten Schweizer Zwillingsmädchen ausgedehnt. Rund um die süditalienische Stadt Cerignola, wo der Vater sich am vergangen Donnerstagabend vor einen Zug geworfen hatte, durchkämmten Polizisten, Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Zivilschutzes die Umgebung.

Andere Suchtrupps waren nahe Salerno in der Region von Neapel im Einsatz. Dort hatte der 43-jährige Schweizer wenige Stunden vor seinem Selbstmord in einer Pizzeria gegessen. Die sechsjährigen Zwillinge waren allerdings nicht dabei.

Auch in Saint-Sulpice, dem Schweizer Wohnort der Mädchen unweit von Lausanne, setzten rund 40 Polizisten mit Spürhunden die Suche fort. Nachforschungen seien zudem an allen Tankstellen der Umgebung im Gange, sagte der Sprecher der Kantonalspolizei, Jean-Christophe Sauterel.

Auch Interpol beteiligt sich an den Ermittlungen. In allen 188 Mitgliedsstaaten der Polizeiorganisation sei ein Fahndungsfoto der Mädchen veröffentlicht worden, teilte ein Sprecher mit.

Der Vater hatte die Zwillinge am 30. Januar im westschweizerischen Kanton Waadt entführt. Er benutzte dazu das Auto seiner italienischen Frau, die sich kürzlich von ihm getrennt hatte. Einen Tag später schrieb er aus der südfranzösischen Stadt Marseille in einer Karte an seine Frau, er sei verzweifelt und wolle ohne sie nicht leben.

Am gleichen Tag kaufte er für sich und die beiden Töchter Fahrkarten für die Fähre nach Korsika. Nach Angaben der Fährengesellschaft CMC wurden die Tickets an Bord gescannt. Dies sei aber kein Beweis dafür, dass der Vater und die Kinder tatsächlich selbst an Bord gegangen seien, sagte ein Justizsprecher in Marseille. Auf Korsika gibt es demnach keine Spur von ihnen.

Italienischen Presseberichten zufolge soll der Vater im Marseille 7500 Euro von Geldautomaten abgehoben haben. Bei seinem Tod habe er jedoch nur 100 Euro bei sich gehabt, berichtete die Zeitung "Republicca". Die Mutter der Mädchen blieb nach Angaben eines Verwandten in der Schweiz, um von dort aus den Behörden bei der Suche nach ihren Kindern zu helfen. 

Quelle: AFP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Die Bundesanwaltschaft hat zwei weitere mutmaßliche Unterstützer der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) ... mehr 

26-jähriger Mann in Dorsten festgenommen

Drei Wochen nach Schüssen auf Ex-Freundin

26-jähriger Mann in Dorsten festgenommen

Knapp drei Wochen nach lebensgefährlichen Schüssen auf eine 24-Jährige im niedersächsischen ... mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Drei Wochen nach Schüssen auf Ex-Freundin

26-jähriger Mann in Dorsten festgenommen

Energiewende macht Elektrizität teuer

200.000 Hartz-IV-Empfänger ohne Strom

Tragischer Unfall am Bahnhof

Reisende von Wasserschlauch erschlagen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Zahlreiche Gebäude eingestürzt

Mehrere Tote durch Erdbeben in Italien

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen hat ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,8 Norditalien erschüttert. In mehreren Orten sind Gebäude eingestürzt. Die Zahl der Toten ist auf 15 gestiegen. mehr

 
 

Martyrium einer 19-Jährigen in Bosnien

Festgehaltenes Mädchen will nach Deutschland

 

Fleisch aus Gesicht von Opfer gebissen

Nackter Kannibale wohl identifziert

 
 
Top-Services