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  Foto: AP
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14.000 Menschen auf der Flucht: Promis in Angst: Flammen wüten in Malibu

zuletzt aktualisiert: 25.11.2007 - 12:59

Los Angeles (RPO). Der Großbrand im Promi-Wohnort Malibu wütet mit fast unverminderter Stärke weiter. Mehr als 14.000 Bewohner flohen vor den Flammen. Mindestens 49 Häuser wurden nach Angaben der Feuerwehr zerstört, weitere 27 beschädigt. Etwa 35 sollen schon zerstört sein, teilten die Behörden mit.

Weitere 200 Anwesen in dem nördlich von Los Angeles gelegenen Küstenort würden von den Flammen bedroht. Der Brand sei am frühen Morgen gegen 3.30 Uhr ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Vier Stunden später seien bereits 600 Hektar Land zerstört gewesen. Die Flammen wurden von umlaufenden Winden angeheizt und waren deshalb kaum unter Kontrolle zu bekommen.

"Die Winde sind überall, das Feuer breitet sich in alle Richtungen aus", beurteilt Feuerwehrhauptmann Sam Padilla gegenüber der Los Angeles Times die Lage. Gut 750 Feuerwehrmänner, 45 Einsatzwagen und zehn Hubschrauber sind der Online-Ausgabe des Blatts zufolge im Einsatz.

"Das Feuer wird angefacht von Winden mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde", sagt ein anderer Sprecher der Feuerwehr. "Das ist ein großes, großes Problem."

"Sie kamen um halb vier und trommelten an die Tür," zitiert die LA Times die 48-Jährige Filmproduzentin Carol Sue Stoddard. Sie habe beobachtet wie das Feuer den Hügel hinunterraste und die Pinien direkt neben ihrem Haus feuer fingen. Auf der Flucht, so erzählt sie, habe sie mit ansehen müssen, wie ihr gesamter Fuhrpark mit 12 Edel-Limousinen in Flammen aufging.

In Malibu wohnen unzählige Hollywood-Stars, unter ihnen Jennifer Aniston, Bill Murray, Tom Hanks und Nick Nolte. Der Küstenort war bereits vor einem Monat von schweren Waldbränden in Kalifornien besonders betroffen. Damals wurden in dem US-Bundesstaat rund 2000 Gebäude niedergebrannt, 640.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Erst einen Monat zuvor war Kalifornien von einem verheerenden Großbrand heimgesucht worden. Mehrere Menschen kamen bei den tagelangen Waldbränden ums Leben, rund 2000 Häuser brannten ab, 640.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Quelle: afp

 
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