kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Papst besucht Australien: Protestbewegung "No-to-Pope" demonstriert gegen Benedikt XVI.

zuletzt aktualisiert: 13.07.2008 - 09:21

Darwin (RPO). 20 Stunden Flug hat Papst Benedikt XVI. auf sich genommen, um Australien einen neuntägigen Besuch abzustatten, bei dem der 23. Weltjugendtag in Sydney im Mittelpunkt steht. Und nun schlägt ihm deutliche Ablehnung durch Protestler entgegen, die unter dem Motto "No-to-Pope" demonstrieren. Außerdem muß sich das Oberhaupt der katholischen Kirche mit einem weiteren Fall von sexuellem Mißbrauch auseinander setzen. 

Benedikt XVI. wurde am Sonntag nach seiner Ankunft am Flughafen von Sydney von Australiens Premierminister Kevin Rudd und Sydneys Erzbischof George Pell begrüßt. Der Weltjugendtag dauert vom 15. bis 20. Juli und soll mit einer Papstmesse enden, zu der am kommenden Sonntag mehrere hunderttausend Teilnehmer erwartet werden. Bis zum offiziellen Beginn des Besuchs am Donnerstag will sich Papst Benedikt in einer katholischen Einrichtung am Stadtrand von Sydney erholen.

Schon vor dem Beginn des Papstbesuchs bildete sich eine Protestbewegung unter dem Namen No-To-Pope, in der sich unter anderem Homosexuelle, Atheisten und kircheninterne Papstkritiker zusammenfanden. Sie planen unter anderem die Verteilung von Präservativen, um darauf hinzuweisen, dass ungeschützter Sex zur Verbreitung der Immunschwächekrankheit Aids beiträgt.

Erklärung zu Mißbrauchsfällen erwartet

Der Papst kündigte auf dem 20-stündigen Flug an, er werde sich während seines Aufenthalts in Australien für den sexuellen Missbrauch durch katholische Geistliche entschuldigen. "Wir müssen untersuchen, was an unserem Verhalten unzureichend war", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor Journalisten. Auch gelte es, Präventionsmaßnahmen gegen Missbrauch zu entwickeln. "Das Priesterdasein ist unvereinbar mit sexuellem Missbrauch." Am Freitag war in Australien eine Untersuchung wegen sexuellen Missbrauchs gegen einen Priester eingeleitet worden. Benedikt XVI. hatte bereits während seiner USA-Reise im April "tiefe Scham" über das Verhalten pädophiler Priester geäußert und sich mit Missbrauchsopfern getroffen.

Rund ein Viertel der 21 Millionen Australier gehören der katholischen Kirche an. Allerdings gehen weniger als zehn Prozent der Australier regelmäßig zum Gottesdienst. Nach einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung ist der Anteil der Menschen, die sich für nicht oder kaum religiös halten, in Australien besonders hoch.

Quelle: afp

 
weitere Artikel
 
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Vier Menschen verbrennen bei Flugzeugabsturz

Rheinstetten

Vier Tote bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flugplatz Rheinstetten nahe Karlsruhe sind am Mittwoch ... mehr 

28-Jähriger sprang in den Rhein

Vermisster Rheinschwimmer in Köln geborgen

Ein 28 Jahre alter Mann ist bei einem Strandfest in der Nähe von Bonn in den Rhein gesprungen und ertrunken. Erst vier Tage später wurde sei ... mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

28-Jähriger sprang in den Rhein

Vermisster Rheinschwimmer in Köln geborgen

Nach Amokalarm in Memmingen

Polizei findet 37 Waffen im Elternhaus

Sommerwetter hat ein Ende

Es wird deutlich kühler

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Wie-entdeckt-man-ob-ein-Kind-missbraucht-wird_1_53217.jpg

33 Pädophile festgenommen

Weltweiter Schlag gegen Kinderschänder geglückt

Ermittlungen gegen einen pädophilen Mann in den Niederlanden haben zur Festnahme von weltweit 33 mutmaßlichen Kinderschändern geführt, darunter auch einer in Deutschland. mehr

 
 

Afghanin verliert nach Angriff Baby

Mann wollte schwangerer Ehefrau Zunge abschneiden

 

Höchstes britisches Gericht

Assange darf ausgeliefert werden

 

Papst äußert sich erstmals zu "Vatileaks"

"Habe Vertrauen in meine engsten Mitarbeiter"

 
Top-Services