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Heftiger Regen
Spanier und drei Bergführer bei Erdrutsch in Nepal getötet

Kathmandu. Im Norden Nepals sind ein spanischer Wanderer und drei einheimische Bergführer bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen.

14 weitere Menschen wurden bei dem Unglück nahe dem Ort Kerauja etwa 160 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu verletzt, wie ein Vertreter der Regierung am Donnerstag mitteilte. Die Gruppe war den Angaben zufolge auf dem Weg zum Manaslu, einem der höchsten Berge des Himalayas. Heftiger Regen habe den Erdrutsch ausgelöst, sagte ein Sprecher.

Die Rettungsarbeiten konnten den Angaben zufolge wegen des schlechten Wetters nur verzögert anlaufen. Hubschrauber landeten erst Stunden nach dem Erdrutsch am Unglücksort, der mit Autos nicht erreichbar ist. Die Identität der Opfer wurde nicht bekannt. Die Verletzten wurden nach Kathmandu ausgeflogen.

Die Saison für Bergwanderer beginnt in Nepal für gewöhnlich im September, wenn der Monsunregen endet. Dieses Jahr hielten die Regenfälle aber länger an.

(lai/ap)
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