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Außergewöhnliches Foto
Sind die Bären so klein oder ist der Wal so riesig?

An diesen Orten können Sie am besten Wale beobachten
An diesen Orten können Sie am besten Wale beobachten FOTO: shutterstock.com/ ChameleonsEye
Düsseldorf . Dieses Foto geht um die Welt: Es zeigt einen gigantischen Wal, der an der Westküste Alaskas angespült worden ist. Er wird von sieben Grizzlybären belagert, die in Anbetracht seiner Größe aussehen wie kleine Teddybären. Von Cedrik Kehnen

Der Fall reiht sich ein in eine Folge von Fällen gestrandeter Wale an der Westküste Alaskas. In den vergangenen Wochen wurden immer wieder riesige Wale hier angespült, nicht alle konnten gerettet werden. Der Finnwal, der auf dem Foto der US-Wetterbehörde NOAA zu sehen ist, ist bereits tot, wie die Behörde mitteilt.

Das Besondere an dem Bild ist die außergewöhnliche Perspektive, die die Größenverhältnisse deutlich macht: Dass die eigentlich großen Grizzlybären hier wie Miniaturausgaben ihrer selbst aussehen, liegt daran, dass der Wal einfach so riesig ist. Finnwale können bis zu 24 Meter lang werden und dabei ein Gewicht von bis zu 70 Tonnen auf die Waage bringen. Zum Vergleich: Ein ausgewachsenes Grizzly-Männchen bringt es bis auf anderthalb Meter Schulterhöhe und wird bis zu 680 Kilogramm schwer. Auch nicht unbedingt ein Kuscheltier, aber im Vergleich zu einem Finnwal doch ein Winzling, wie das Foto beweist.

Unterdessen rätseln die Behörden weiter über die Ursache für das Wal-Sterben vor Alaska. Mehr als 30 Tote Wale gibt es mittlerweile schon zu verzeichnen. Darunter weitere zehn Finnwale und auch 14 Buckelwale, laut NOAA. Die Zahlen sind dreimal so hoch wie gewöhnlich in diesem Gebiet.  Mittlerweile haben sich auch die US-Behörden eingeschaltet und wollen dabei helfen, die rätselhaften Todesfälle aufzuklären. 

(RPO)
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