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Immobilienerbe steht unter Mordanklage
Robert Durst gibt vor Gericht Waffenbesitz zu

Robert Durst gibt vor Gericht Waffenbesitz zu
Robert Durst war im vorigen März wegen Mordes an einer Freundin angeklagt worden. FOTO: ap
Los Angeles. Im bizzaren Mordfall um den New Yorker Immobilienerben Robert Durst gibt es neue Entwicklungen. Der 72-Jährige bekannte sich vor einem Gericht in New Orleans wegen illegalen Waffenbesitzes schuldig.

Das berichten US-Medien. Damit ist der Weg frei für Dursts Überstellung nach Los Angeles, wo er wegen Mordvorwürfen vor Gericht kommen soll. Spätestens Mitte August soll er nach Kalifornien verlegt werden, wie eine Sprecherin der Staatswaltschaft der "Los Angeles Times" mitteilte.

Durst war im vorigen März wegen Mordes an einer Freundin angeklagt worden. Die Frau war Heiligabend 2000 tot in ihrer Wohnung bei Los Angeles aufgefunden worden. Der Millionär wird mit drei Todesfällen in Verbindung gebracht: Anfang 1982 verschwand Dursts Frau Kathie spurlos. 18 Jahre später wurde seine Freundin erschossen aufgefunden. 2001 wurden Leichenteile von Dursts Nachbarn gefunden. Durst kam in diesem Fall vor Gericht, verteidigte sich aber mit Notwehr. Er wurde vom Mordvorwurf freigesprochen. Durst hat wiederholt seine Unschuld beteuert.

Im vorigen Jahr geriet Durst in die Schlagzeilen, als er sich für eine Dokumentation des Senders HBO interviewen ließ. Dabei soll sich der Millionär versehentlich selbst belastet haben, als er auf einer Toilette ein Selbstgespräch führte, das aufgezeichnet wurde. Durst wurde vorigen März in New Orleans festgenommen, die Staatsanwaltschaft in Los Angeles erhob Anklage und forderte seine Überstellung.

(das/dpa)
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