Vietnam, Kambodscha, Philippinen: Rund 300 Tote durch Taifun "Ketsana"
zuletzt aktualisiert: 30.09.2009 - 06:49Phnom Penh/Manila (RPO). Nach seinem tödlichen Wüten auf den Philippinen hat der Taifun "Ketsana" auch in Vietnam und Kambodscha zahlreiche Menschen das Leben gekostet. Behörden gehen bislang von rund 300 Opfern aus.
Bis zum Mittwoch wurden in Vietnam 41 Todesopfer geborgen, aus Kambodscha wurden zunächst neun Tote gemeldet. In Vietnam, wo der Sturm eine Schneise der Verwüstung durch die Zentralregion schlug, wurden rund 170.000 Einwohner evakuiert. Auf seinem Zug Richtung Laos verlor "Ketsana" am Mittwoch an Kraft. Die Flüsse stiegen aber weiter an, und für die Region war weiterer Regen vorhergesagt.
Die Behörden in Vietnam mobilisierten tausende Soldaten und Polizisten, um Bewohner aus der Bahn des Tropensturms in Sicherheit zu bringen. Flughäfen und Schulen wurden geschlossen. Teile der viertgrößten Stadt Danang an der Ostküste des Landes sowie die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende alte Hauptstadt Hue wurden überschwemmt. In weiten Teilen der Küstenregion fiel der Strom aus.
Auf den Philippinen riss "Ketsana" zuvor mindestens 246 in den Tod und überflutete die Häuser von mehr als zwei Millionen Menschen. Der Taifun brachte die schlimmsten Überschwemmungen seit mehr als 40 Jahren, hunderttausende Menschen wurden obdachlos.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum