Peru: Rund 50 Verletzte bei Gletscherabbruch
zuletzt aktualisiert: 12.04.2010 - 06:49
Lima (RPO). Bei einen Gletscherabbruch in Peru sind am Sonntag etwa 50 Menschen verletzt worden. Bei dem Abbruch seien Eis und Felsbrocken in eine See in der nördlichen Ancash-Region gefallen, und durch die ausgelösten Wellen seien die Ufer des Flusses Hualcan zerborsten, teilte der Gouverneur von Ancash, Cesar Alvarez, am Sonntag mit. Dadurch seien 20 Häuser zerstört worden. Für das Unglück sei der Klimawandel verantwortlich, der in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem deutlichen Abschmelzen der Gletscher in den peruanischen Anden geführt habe. Ein Bericht der Weltbank hatte 2009 gewarnt, die Gletscher und die ganzjährig schneebedeckten Berggipfel in den Anden könnten in 20 Jahren verschwunden sein, wenn gegen den Klimawandel nichts unternommen werde.
Quelle: AFP/csr
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