| 21.31 Uhr

Ziel war Syrien
Vier russische Raketen offenbar im Iran niedergegangen

Washington. Vier von der russischen Marine nach Syrien abgefeuerte Marschflugkörper sind nach US-Darstellung im Iran niedergegangen. Russland dementiert.

Die Geschosse seien am Mittwoch im Iran eingeschlagen, sagte ein Vertreter der US-Regierung am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit einen Bericht des Fernsehsenders CNN. Keine Angaben machte er dazu, wo sie nach US-Erkenntnissen einschlugen und ob es Tote oder Verletzte gab.

Russland dementierte die Angaben. "Alle Geschosse haben ihr Ziel getroffen", erklärte das Verteidigungsministerium.

Vom Kaspischen Meer aus greift die russische Marine Ziele in Syrien an, um die syrische Bodenoffensive gegen Rebellen zu unterstützen. Bereits seit Ende September fliegt Russland Luftangriffe in Syrien - angeblich auf die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Der Westen bezweifelt dies aber und gibt an, dass vor allem andere gegen die Regierung kämpfende Rebellen bombardiert würden.

(AFP)
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