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San Bernardino
Verdächtige des Attentats von Kalifornien waren verheiratet

Bis zu 20 Opfer: Schießerei in Kalifornien
Bis zu 20 Opfer: Schießerei in Kalifornien FOTO: dpa, ks
San Bernardino. Nach der Schießerei bei einer Behinderteneinrichtung in San Bernardino hat die Polizei hat die Identitäten der getöteten mutmaßlichen Täter bekanntgegeben. Die Behörden sprechen von einem Ehepaar. Es hat zu Hause ein Baby zurückgelassen.

Nach dem tödlichen Angriff auf eine Behinderteneinrichtung in Kalifornien hat die Polizei weitere Erkenntnisse über die Identität der mutmaßlichen Täter veröffentlicht. Die beiden seien verheiratet gewesen, die Frau 27 Jahre, der Mann ein Jahr älter gewesen, berichtete die Polizei unter Berufung auf Verwandte. Sie seien die einzigen Schützen gewesen. Zuvor hatten Zeugen von bis zu drei Tätern gesprochen.

Schwerbewaffnete Angreifer hatten am Mittwoch bei einer Schießerei 14 Menschen getötet. Bei einer anschließenden Verfolgungsjagd und einem Feuergefecht mit Beamten waren sie umgekommen.

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Der verdächtige Mann sei Umweltspezialist am Gesundheitsamt gewesen und habe manchmal im Inland Regional Center, an dem sich das Attentat ereignet hatte, gearbeitet. Die Einrichtung hilft entwicklungsgestörten Menschen. Der Mann habe am Mittwochmorgen vor dem Attentat eine Feier wütend verlassen und sei dann mit der Frau zurückgekehrt. Der Geschäftsführer des Rats amerikanisch-islamischer Beziehungen, Hussam Ayloush, sagte, das Paar habe ihr Baby mit Familie am Mittwoch zurückgelassen und sei nicht zurückgekehrt.

Das FBI prüft als Tatmotiv neben einem möglichen Arbeitsplatzdisput auch einen möglichen terroristischen Hintergrund. Der Angriff galt Polizeiangaben zufolge nicht behinderten Bürgern, sondern Mitarbeitern des örtlichen Gesundheitsamts, die auf dem Gelände einen Raum für ein Festessen gemietet hatten.

(ap)
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