| 09.27 Uhr

Suche mit Spürhunden
Kettensägen-Angreifer aus der Schweiz weiter auf der Flucht

Bewaffneter verletzt mehrere Menschen in Schaffhausen
Bewaffneter verletzt mehrere Menschen in Schaffhausen FOTO: afp
Schaffhausen. Von dem Mann, der am Montagmorgen in Schaffhausen zwei Menschen mit einer Kettensäge teils schwer verletzt hat, fehlt weiter jede Spur. Schweizer Polizisten suchten in der Umgebung der Stadt nahe der Grenze zu Baden-Württemberg mit Spürhunden nach dem 50-Jährigen.

Über Nacht sei nichts Gravierendes passiert, hieß es am Dienstagmorgen vor der neuesten Lagebesprechung in der Einsatzzentrale. Die Polizei werde um 10 Uhr in einer Pressemitteilung über den Stand der Ermittlungen berichten, sagte Sprecherin Cindy Beer. Die Polizei hält den Täter weiter für gefährlich.

Ein Sprecher des Freiburger Polizeipräsidiums sagte am Dienstagmorgen, dass man auch auf deutscher Seite möglichen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehe.

"Diese sind aber nur sehr spärlich." Nach Auskunft des Lagezentrums des baden-württembergischen Innenministeriums gibt es derzeit keine Anhaltspunkte, dass der Gesuchte die Grenze überschritten hat.

Einsatzkräfte der Schweizer Polizei schleppen bei Uhwiesen (Schweiz) das Auto des gesuchten Mannes ab, der am Morgen in der Innenstadt von Schaffhausen (Schweiz) fünf Menschen verletzt hat. FOTO: dpa, el la abl

Der 50-jährige Schweizer war am Montagmorgen in Schaffhausen in das Büro einer Krankenkasse eingedrungen und hatte zwei Mitarbeiter mit einer Kettensäge verletzt, einen von ihnen schwer. Er habe die Krankenkasse gezielt aufgesucht, so die Polizei. Der Schwerverletzte sei nicht in Lebensgefahr.

Der 50-jährige Angreifer hat laut Polizei keinen Wohnsitz. Er hielt sich in den vergangenen Wochen vorwiegend in Wäldern im schweizerisch-deutschen Grenzgebiet auf.

(sbl/dpa)
 
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