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Eine Tote, mehrere Verletzte
Schüsse in Texas – Polizei gibt Entwarnung

Berlin. In der US-Stadt Austin haben in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) Schüsse Angst und Panik auslöst. Eine Frau wurde nach Angaben des örtlichen Rettungsdienstes und der Polizei tödlich getroffen.

Befürchtungen, es könnte sich bei dem Täter um einen Amokschützen handeln, bewahrheiteten sich nicht. Die Polizei geht von zwei separaten Vorfällen aus.

Drei Menschen wurden mit Schussverletzungen ins Krankenhaus gebracht, teilte der Rettungsdienst von Austin und dem Bezirk Travis County am Sonntagmorgen mit.

Die Schüsse seien in der Nähe voneinander in einer belebten Gegend gefallen, deshalb sei zunächst ein möglicher Amokschütze befürchtet worden, sagte Polizeisprecher Brian Manley. Die Polizei hatte auf Twitter vor den Schüssen gewarnt. "Haltet Euch von der Innenstadt fern", twitterte die Polizei.

Manley sagte, der erste Vorfall habe sich um kurz nach 2 Uhr morgens in einer Straße mit vielen Lokalen ereignet. Schüsse fielen und es folgten chaotische Szenen, Menschen seien in alle Richtungen geflüchtet. "Nach ersten Erkenntnissen gab es einen Tumult...und der Verdächtige hat eine Waffe gezogen und begonnen, in die Menge zu schießen", sagte Manley.

Fünf Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen getroffen. Ein Schussopfer habe die Behandlung verweigert, eine junge Frau sei am Tatort gestorben. Ob sich Opfer und Täter kannten, werde noch ermittelt. Nach dem Schützen wird noch gefahndet, wie die Polizei mitteilte. Es sei auch nicht bekannt, ob er noch bewaffnet sei.

Kurz danach wurde auch in einem Parkhaus ein Schuss abgefeuert. Der Schütze sei von Zeugen entwaffnet und ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei bat Zeugen um Handyvideos von den Ereignissen.

(das/dpa)
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