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Trauer in Kambodscha: Schwankende Brücke verursachte Massenpanik

zuletzt aktualisiert: 24.11.2010 - 09:47

Phnom Penh (RPO). Die Massenpanik in Kambodscha mit fast 400 Toten wurden laut einem Bericht von einer schwankenden Hängebrücke ausgelöst. Das kambodschanische Fernsehen berichtete am Mittwoch, die Bewegung der Brücke habe einige der Festbesucher in Phnom Penh in Panik versetzt. Das habe eine vorläufige offizielle Untersuchung ergeben.

Am Montag waren fast 400 Menschen bei der Panik während der Feiern zum traditionellen Wasserfest in der Hauptstadt Phnom Penh getötet worden, mit dem die Kambodschaner das Ende der Regenzeit feiern. Tausende Menschen in Kambodscha gedachten der Opfer mit Kerzen.

Die Panik begann Augenzeugen zufolge, als einige in der Menge ohnmächtig wurden. Die auf einer Insel versammelten Menschen versuchten in ihrer Panik, über eine Brücke zu fliehen. Dabei wurden viele totgetrampelt oder fielen ins Wasser.

Völlig orientierungslos versuchten einige, sich gegen den Strom einen Fluchtweg durch die Massen zu bahnen. Noch Stunden nach dem Chaos jagten Krankenwagen durch die Stadt. Auf dem Fluss Bassac trieben Leichen, am Ort der Massenpanik blieben Hunderte herrenlose Schuhe zurück.

Augenzeugen kritisierten die Behörden, weil sie zuvor eine zweite Brücke geschlossen hätten und so Zehntausende Menschen gezwungen gewesen seien, eine schmale Brücke zu nutzen. Zudem hätten die Behörden zu langsam auf das Unglück reagiert.

Quelle: apd/dapd

 
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