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Indonesien: Schweres Beben: Menschen fliehen in Panik

zuletzt aktualisiert: 26.07.2007 - 09:02

Jakarta (RPO). Ein schweres Erdbeben im Osten Indonesiens hat die Menschen in Panik versetzt. Augenzeugen berichten, wie Familien aus ihren Häusern flohen, als das einminütige Beben die Erde erschütterte. Eine erste Tsunami-Warnung zogen Behörden wieder zurück. Das Beben hatte amerikanischen Messungen zufolge eine Stärke von sieben auf der Richterskala.

Noch am Vortag gab es in Thailand einen Probealarm. Die Menschen übten Fluchtverhalten im Fall eines Tsunamis.  Foto: AFP, AFP
Noch am Vortag gab es in Thailand einen Probealarm. Die Menschen übten Fluchtverhalten im Fall eines Tsunamis. Foto: AFP, AFP

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte ereignete sich das Seebeben in der Molukken-See gut 30 Kilometer unter dem Meeresboden. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Das Beben habe fast eine Minute gedauert, erklärte George Rajaloa in der Stadt Ternate auf der Inselkette der Molukken. Indonesien liegt in einer seismologisch äußerst aktiven Region, dem so genannten Ring aus Feuer. An Weihnachten 2004 hatte ein starkes Beben vor Sumatra einen massiven Tsunami ausgelöst, dem mehr als 230.000 Menschen zum Opfer fielen. Am schwersten betroffen war damals die Provinz Aceh.

Kriegsschiffe brachten unterdessen Hilfsgüter auf die von heftigen Regenfällen und Erdrutschen betroffene Insel Sulawesi. Es wird befürchtet, dass seit Beginn der Unwetter am Wochenende mehr als 80 Menschen ums Leben kamen. Mehr als 45.000 Menschen mussten nach Angaben des Gesundheitsministeriums ihre Häuser verlassen. Die Versorgung der Betroffenen mit Nahrung, Decken und Arznei verläuft schwierig, da mehrere Straßen und Brücken zerstört sind.

Quelle: ap

 
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