Das Militärregime in Birma hat nach Angaben der Vereinten Nationen alle bislang ins Land geflogenen Hilfsgüter beschlagnahmt. Auch vorher hatte die Regierung nur wenige Lebensmittel ins Land gelassen.
Die Unterstützung werde deshalb bis auf weiteres ausgesetzt, erklärten die UN in Bangkok.
Zuvor hatten die Vereinten Nationen die Weigerung der Junta, auch knapp eine Woche nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" keine internationalen Katastrophenhelfer ins Land zu lassen, als beispiellos in der Geschichte der humanitären Arbeit kritisiert.
Dabei warten die Menschen nach der Wirbelsturmkatastrophe dringend auf Hilfe.
Doch bislang erlaubte es die Regierung nur wenigen Flugzeuge, in Birma zu landen.
Auch mit Schiffen wurden Lebensmittel geliefert.
Auf dem Land bildeten sich bei Essensausgaben lange Schlangen.
Regierungschef Thein Sein übergab demonstrativ Hilfslieferungen an Betroffene.
Auch bei Mönchen erkundigte sich der General über die Folgen des Zyklons.
Die Treffen mit der Bevölkerung wurde extra für die Medien inszeniert.