Polizei: Drei verletzte Soldaten: Selbstmordanschlag nahe US-Militärstützpunkt in Kabul
zuletzt aktualisiert: 13.11.2009 - 07:02Kabul (RPO). In Kabul hat sich am Freitag ein Selbstmordanschlag in der Nähe eines US-Militärstützpunkts ereignet. Laut einem Polizeisprecher wurden dabei drei ausländische Soldaten verletzt, insgesamt seien sechs Personen verletzt worden.
Der Anschlag richtete sich gegen Camp Phoenix, einen Logistik-Stützpunkt der US-Streitkräfte in Afghanistan. US-Soldaten und afghanische Polizisten riegelten die Straße ab.
Zurzeit ist Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Afghanistan, am Freitagmorgen war er in Kundus angekommen. Der Minister wollte dem bei Kundus stationierten Wiederaufbauteam (PRT) der Bundeswehr einen Besuch abstatten und sich ein Bild von der Lage in der Region machen, in der es in jüngster Zeit immer wieder zu Angriffen auf Bundeswehr-Patrouillen gekommen war.
Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von einer heftige Explosion. Weitere Einzelheiten waren zunächst unklar.
Ende Oktober hatten Taliban-Kämpfer in der afghanischen Hauptstadt ein Gästehaus der Vereinten Nationen angegriffen und mehrere Menschen getötet, unter ihnen mindestens fünf ausländische UN-Mitarbeiter.
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