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Islamistische Terrorgruppe
Shebab-Miliz bekennt sich zu Flugzeuganschlag in Somalia

Flugzeug muss nach Bombenexplosion notlanden
Flugzeug muss nach Bombenexplosion notlanden FOTO: ap
Mogadischu. Zehn Tage nach der Bombenexplosion in einem Passagierflugzeug in Somalia hat sich die Dschihadistenmiliz Shebab zu dem Anschlag bekannt.

Die Explosion hatte am 2. Februar kurz nach dem Start von Mogadischu in Richtung Dschibuti ein rund ein Meter großes Loch in den Rumpf des Flugzeugs gerissen. Dem Pilot war es gelungen, die Maschine wieder sicher zu landen. Einer der rund 60 Passagiere kam ums Leben. Offenbar wurde er durch das Loch aus dem Flugzeug gesogen.

Die somalische Shebab-Miliz rechtfertigte den Anschlag mit den "Verbrechen" der westlichen Koalition und ihrer Geheimdienste "an den Muslimen in Somalia", wie es in einer an Journalisten übermittelten Erklärung hieß. Die Shebab-Rebellen verüben regelmäßig Anschläge in Somalia und in Nachbarstaaten. Es war aber das erste Mal, dass sich die Dschihadisten zu einem Anschlag auf ein Flugzeug bekannten.

Die somalische Regierung geht davon aus, dass die Explosion an Bord des Airbus der Fluglinie Daallo auf eine Bombe zurückzuführen ist.

(das/AFP)
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