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Indonesische Insel Sumatra
Vulkanausbruch - Tausende auf der Flucht

Vulkan Sinabung spuckt Asche und Steine
Vulkan Sinabung spuckt Asche und Steine FOTO: afp, RG/FL
Jakarta. Auf der indonesischen Insel Sumatra ist der Vulkan Sinabung ausgebrochen. Er spuckt Steine, rauch und tödliche Asche. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, wurde die höchste Warnstufe ausgerufen.

Am Dienstagabend sei eine erhöhte Aktivität des Vulkans im Bezirk Karo registriert worden, sagte der örtliche Militärchef Asep Sukarna der Nachrichtenagentur AFP.

Fast 3000 Menschen sind in Sicherheit gebracht worden. Polizei und Armee hätten aus Sorge, dass der Vulkan Asche auf die anliegenden Ortschaften niedergehen lässt, vier Dörfer in einem Umkreis von 13 Kilometern um den Vulkan evakuiert. Insgesamt seien 2730 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle des 2500 Meter hohen Vulkans hatte der Sinabung seit Sonntag Asche, Rauch und Steine gespuckt. Außerdem sei Lava am Krater zu sehen gewesen.

Im Jahr 2013 hatte der Sinabung ebenfalls eine Evakuierungsaktion ausgelöst: 10.000 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht, nachdem der Vulkan aus einem 400-jährigen Schlaf erwacht war. Im Februar 2014 starben 16 Menschen, als sie von einem heißen Ascheregen aus dem Sinabung getroffen wurden.

(AFP)
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