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Smog-Alarm
In Peking bleiben Autos stehen und Schulen geschlossen

Fotos: Smog nimmt Pekingern die Luft zum Atmen
Fotos: Smog nimmt Pekingern die Luft zum Atmen FOTO: afp, ACW
Peking. Alarmstufe Rot: Wegen einer drohenden Smog-Wolke über Peking blieben in der chinesischen Hauptstadt am Dienstag viele Schulen geschlossen. Außerdem hat sich die Hälfte aller Autos nicht in Bewegung setzen dürfen. 

Ach zahlreiche Fabriken mussten ihren Betrieb unterbrechen. In der staatlichen Zeitung "China Daily" hieß es, die Behörden hätten "die Sorgen der Einwohner gehört". Es sei zu hoffen, dass die Luftqualität sich so weit verbessere, dass entsprechende Maßnahmen in Zukunft unnötig seien.

Wegen einer drohenden neuen Smog-Wolke in Peking hatten die Behörden am Montag erstmals die Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Werte für den besonders gesundheitsgefährdenden PM2,5-Feinstaub lagen nach Angaben der US-Botschaft am Abend bei 206 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die örtlichen Behörden sprachen von 187 Mikrogramm.

Die Sicht war zunächst noch deutlich besser als in der vergangenen Woche, als die Stadt unter einer dichten Smog-Decke mit Konzentrationen von bis zu 634 Mikrogramm lag. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, dass ein Grenzwert von durchschnittlich 25 Mikrogramm über den Tag verteilt nicht überschritten werden sollte.

Bei der aktuellen UN-Klimakonferenz in Paris ist China als der weltweit größte Emittent von klimaschädlichen Gasen ein zentraler Akteur. Von den Zusagen Pekings hängt auch das Verhalten anderer wichtiger Länder ab. Im Juni hatte Peking angekündigt, seine Kohlendioxidemissionen ab dem Jahr 2030 nicht mehr zu steigern.

(AFP)
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