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Massaker in Kirche
Staatsanwältin fordert Hinrichtung des Todesschützen

Staatsanwältin fordert Hinrichtung des Todesschützen von Charleston
Dylann Roof soll in einer Kirche in Charleston neun Menschen erschossen haben. FOTO: ap
Charleston. Der Amoklauf von Charleston hat die Amerikaner schockiert. Ein junger Mann stürmte damals einen Gottesdienst und erschoss in einer Kirche neun seiner Mitmenschen. Der mutmaßliche Killer muss sich nun vor Gericht verantworten.

Drei Monate nach dem Amoklauf in einer von Afroamerikanern besuchten Kirche im US-Staat South Carolina hat die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für den Täter gefordert. "Das war das ultimative Verbrechen, und die Gesetze unseres Bundesstaates verlangen dafür eine ultimative Strafe", schrieb die zuständige Staatsanwältin Scarlett Wilson in einem am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsdokument.

Dylann Roof, ein 21-jähriger Weißer, hatte im Juni während einer Bibelstunde in der Stadt Charleston auf die schwarzen Gläubigen geschossen und neun Menschen getötet. Er handelte vermutlich aus rassistischen Motiven und gestand die Tat. Bei einer bewegenden Trauerfeier in Charleston hatte Präsident Barack Obama später die anhaltende tödliche Gewalt mit Schusswaffen und die noch immer bestehende Diskriminierung von Bürgern schwarzer Hautfarbe beklagt.

(dpa)
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