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Historischer Schritt
Starbucks plant 2017 erstes Café in Italien

Starbucks plant in Mailand 2017 erstes Café in Italien
Ein Mann sitzt im Januar 2016 in einer Starbucks-Filiale in New York. FOTO: ap
New York. Wer macht den besseren Espresso: Die Amerikaner oder doch die Italiener? Ab 2017 werden es die Menschen in Mailand im direkten Vergleich testen können. Dann will die US-Kaffeehauskette Starbucks dort ihre erst Filiale in Italien eröffnen.

Das teilte Starbucks am Sonntag mit. Dabei werde das Unternehmen mit dem italienischen Entwickler Percassi zusammenarbeiten.

Der Schritt auf den italienischen Markt hat symbolische Bedeutung für das 45 Jahre alte Unternehmen und seinen Chef Howard Schultz. Auf Geschäftsreisen in den 1980er Jahren hatte Schultz Mailand und Verona besucht und dabei entschieden, Espresso-Getränke in die USA bringen zu wollen. Das System schlug ein, Starbucks entwickelte sich zu einem der Getränkegiganten der Welt.

In Europa ist Starbucks allerdings mit wenigen Ausnahmen wie die Stadt London weniger präsent als auf dem US-Markt. Italien stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Kaffee ist ein großer Teil der italienischen Kultur. Unzählige lokale Geschäfte kämpfen darum, Espresso und Cappuccino zu verkaufen.

(hebu/ap)
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