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Protokoll – der Dienstag in Japan
Steigende Strahlung, Hoffnung auf die Wende

Fukushima 1 - das zerstörte Atomkraftwerk
Fukushima 1 - das zerstörte Atomkraftwerk FOTO: AP
Tokio (RPO). Aus zwei Reaktoren des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 ist am Dienstag erneut Rauch und Dampf aufgestiegen. Meldungen der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge waren die Reaktoren 2 und 3 der Anlage betroffen. Die Strahlung ist im Umkreis des Reaktors erneut gestiegen. Dennoch gibt es an diesem Dienstag auch gute Nachrichten aus Fukushima. Das Protokoll. Von Dana Schülbe und Uwe Felten

+++ 20.01 Uhr: Aus dem AKW Fukushima tritt nach Angaben der IAEA weiterhin Radioaktivität aus. Allerdings sei unklar, woher genau sie stamme, sagt James Lyons von der UN-Behörde.

+++ 19.19 Uhr: Die Schutzhüllen der Unglücksreaktoren des japanischen Kernkraftwerks Fukushima 1 sind nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nicht schwer beschädigt. Es lägen ausreichend Informationen vor, um sagen zu können, dass es in den Sicherheitsbehältern der Reaktoren keine großen Löcher gebe, sagte der IAEA-Verantwortliche für Reaktorsicherheit, James Lyons, am Dienstag in Wien. Auch trete aus den Sicherheitsbehältern keine große Menge Radioaktivität aus.

+++ 17.22 Uhr: Um das 400-fache erhöhte Strahlenwerte wurden rund 40 Kilometer nordwestlich des Katastrophenreaktors Fukushima-Daiichi gemessen. Das teilte das japanische Wissenschaftsministerium am Dienstag mit, berichtet der Fernsehsender NHK. Bereits am Montag seien im Boden, in fünf Zentimetern Tiefe, stark erhöhte Cäsium- und Jodwerte festgestellt worden.

+++ 16.33 Uhr: Es ist offenbar gelungen, den Kontrollraum eines Reaktors teilweise wieder mit Strom zu versorgen. Im Kontrollraum des besonders beschädigten Reaktors 3 seien am Dienstagabend (Ortszeit) die Lichter angegangen, berichtete der Fernsehsender NHK. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji ist damit der erste Kontrollraum eines der beschädigten Reaktoren wieder teilweise mit Strom versorgt.

+++ 15.57 Uhr: Im schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Brokdorf hat es ein meldepflichtiges Ereignis gegeben. Es habe sich bei einer monatlich durchzuführenden Prüfung eine Pumpe des Zwischenkühlsystems nicht wie vorgesehen automatisch eingeschaltet, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Kieler Justizministerium am Dienstag mit. Der Betreiber habe das meldepflichtige Ereignis der Kategorie "N" (Normalmeldung) der Atomaufsichtsbehörde fristgerecht mitgeteilt. Als Ursache wurde denmach ein defekter Schalter ermittelt. Eine nach dem Austausch des Schalters durchgeführte Funktionsprüfung sei ohne Beanstandung verlaufen, teilte das Ministerium weiter mit.

+++ 15.19 Uhr: Geologen gehen davon aus, dass die massiven Erschütterungen vom 11. März die Erdoberfläche verändert haben und dadurch Druck an einer Verwerfung in der Nähe der japanischen Hauptstadt aufgebautwurde, sagt Roger Musson vom Britischen Geologischen Institut. Damit steige die Gefahr und Wahrscheinlichkeit für ein schweres Nachbeben.

+++15.12 Uhr: Das Bundesamt für Strahlenschutz erwartet, dass die Atomkatastrophe in Japan "allenfalls geringfügige Auswirkungen" auf die radioaktive Belastung in Europa haben wird. Bisher sei kein Anstieg gemessen worden, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Salzgitter. Die Überwachung in Deutschland erfolge rund um die Uhr mit einer Vielzahl amtlicher Messstationen.

+++14.59 Uhr: Japanische Behörden gehen nach eigenem Bekunden davon aus, dass für andere Staaten keine Gefahr bezüglich kontaminiertem Meerwassers besteht. Zumindest nachweisbar ist die Katastrophe jedoch mittlerweile in anderen Teilen der Welt: So wurden im mehr als 8000 Kilometer entfernten Island Isotope gemessen, die wahrscheinlich aus Fukushima stammen. Die Mengen seien ungefährlich für den Menschen, sagt ein Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

+++ 14.48 Uhr: Ein breites Anti-Atom-Bündnis ruft für Samstag zu vier zentralen Großdemonstrationen auf: In Berlin, Hamburg, Köln und München sollen Kundgebungen unter dem Motto "Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten!" stattfinden, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten.

+++ 14.06 Uhr: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat einen zügigen Ausstieg Deutschlands und Europas aus der Kernenergie gefordert. Der Atomunfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima habe nach den Unglücken in Harrisburg 1979 und Tschernobyl 1986 gezeigt, dass Atomkraft nicht kontrollierbar sei, sagte Kraft am Dienstag in Düsseldorf in einer Sondersitzung des Landtags.

+++13.27 Uhr: Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Japan hofft die Deutsche Schule Tokyo auf eine baldige Rückkehr zum regulären Lernbetrieb. "Wir streben an, vielleicht schon am 28. März oder eine Woche später den Unterricht wieder aufzunehmen", sagte Schulleiter Michael Szewczyk in Köln. Dies hänge aber von der weiteren Entwicklung in Japan ab. Kinder und Lehrer waren während des Nachmittagsunterrichts von dem Beben überrascht worden.

+++13.17 Uhr: Angesichts der Erdbebenkatastrophe fordert die neue CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt deutsche Hilfe für die Opfer. Sie bedauere, dass das Thema in Deutschland "immer wieder stark reduziert wird auf die Konsequenzen, die wir in der Energiepolitik, insbesondere in der Kernenergie ziehen", sagte Hasselfeldt. In den nächsten Wochen müsse das Augenmerk verstärkt darauf liegen, "wie wir beim Aufbau des Landes helfen können".

+++12.46 Uhr: Für die Opfer von Tsunami und Erdbeben haben die Deutschen  an die katholische Hilfsorganisation Caritas international bislang 1,3 Millionen Eurogespendet. Mitgefühl und Anteilnahme seien überwältigend, sagte der Caritas international-Leiter Oliver Müller.

+++12.34 Uhr: Das SOS-Kinderdorf im japanischen Fukuoka im Süden des Landes bereitet sich auf die Aufnahme von Kindern aus den Katastrophengebieten vor. Die Behörden hätten angefragt, ob Mädchen und Jungen dort Zuflucht finden könnten, die durch Erdbeben oder Tsunami von ihren Angehörigen getrennt worden seien, teilte die Kinderhilfsorganisation mit. Das Kinderdorf war erst im vergangenen Jahr eröffnet worden und liegt auf Kyushu, der südlichsten Insel des Landes.

+++11.59 Uhr: Der Temperaturanstieg um den Kern des Reaktors 1 stellt nach Ansicht des Betreibers einen Grund zur Besorgnis dar. Die Blöcke 1, 2 und 3 müssten zudem durch zusätzliche Wasserzufuhr weiter gekühlt werden.

+++11.52 Uhr: Am Reaktor 2 ist nach Regierungsangaben weiterhin eine kleine Wolke weißen Rauchs zu beobachten. Am Reaktor 3 stehe kein Rauch mehr.

+++11.50 Uhr: Die Wirtschaftsproduktion in Japan läuft nur schleppend wieder an. Wegen anhaltender technischer Probleme und eines Mangels an Einzelteilen wollen die Autohersteller Honda und Toyota ihre Produktion frühestens Ende der Woche wieder aufnehmen, wie beide Unternehmen mitteilten.

+++11.14 Uhr: In Japan wächst der Zorn auf die Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi. Der Gouverneur der Präfektur Fukushima, Yuhei Sato, wies die Einladung zu einem Treffen mit dem Tepco-Präsidenten Masataka Shimizu scharf zurück. "Für Tepco ist es jetzt am wichtigsten, die Krise mit maximalem Einsatz zu beenden. Deswegen habe ich das Angebot abgelehnt", sagte Sato dem Fernsehsender NHK und fügte hinzu: "Angesicht der Sorge, der Wut und der Verzweiflung, die die Menschen in Fukushima empfinden, gibt es für mich keinen Weg, eine Entschuldigung anzunehmen." 

+++11.04 Uhr: Zur Unterstützung der Kühlversuche am Akw Fukushima hat China ein großes Löschfahrzeug ins Unglücksgebiet geschickt. Das mit einem Teleskop-Arm ausgestattete Fahrzeug kann nach Herstellerangaben Wasser aus 62 Metern Höhe versprühen. Es solle zur Kühlung des Reaktors 4 in Fukushima 1 zum Einsatz kommen. Der Reaktorblock ist 46 Meter hoch. Normalerweise wird das Fahrzeug beim Betonieren eingesetzt, wenn der Beton beispielsweise beim Hochbau über eine größere Distanz hochgepumpt werden muss.

+++10.57 Uhr: Ein Sprecher der japanischen Atomaufsichtsbehörde sagte der Nachrichtenagentur dapd, die Brennstäbe im Reaktor 3 hätten bei der letzten Messung um 11 Uhr Ortszeit (2 Uhr Mitteleuropäische Zeit) auf bis zu 2,35 Meter Länge freigelegen. Dies ist der höchste, seit Beginn der Krise bekannt gegebene Wert. Zwischenzeitlich waren sie in diesem Reaktor nur auf bis zu 1,95 Meter Länge nicht von Wasser bedeckt gewesen. Auch im Reaktor 1 sank der Wasserstand geringfügig ab, sodass die Brennstäbe dort mit 1.80 Meter etwa fünf Zentimeter weiter frei lagen als am Montag. "Die Werte sind etwas schlechter geworden", bestätigte der Sprecher. 

+++10.24 Uhr: Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist die Temperatur in einem Abklingbecken wieder gefährlich angestiegen. Das Wasser, in dem Brennstäbe zur Kühlung lagern, koche oder sei zumindest kurz davor, sagte Hidehiko Nishiyama von der japanischen Atomsicherheitsbehörde. Die hohen Temperaturen in dem Becken könnten auch der Grund für die Rauch- oder Dampfwolken sein, die am Montag und Dienstag über den Blöcken 2 und 3 des havarierten AKWs zu sehen waren. Sollte das Wasser in den Abklingbecken verdampfen, würden die Brennstäbe freigelegt. Die Folge: Mehr Radioaktivität würde in die Umwelt entweichen.

+++8.47 Uhr: Alle sechs Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 sind seit Dienstag wieder an die Stromversorgung angeschlossen. Als letzte wurde eine Leitung zu den Reaktoren 3 und 4 gelegt, wie die japanische Atomaufsicht mitteilte. Die übrigen vier Reaktoren waren bereits zuvor an die Stromversorgung angeschlossen, allerdings wurden bislang nur die Reaktoren 5 und 6 mit Strom versorgt. Zunächst müssten die Anlagen geprüft werden, bevor die Stromzufuhr freigegeben werden könne, sagte ein Sprecher der Behörde.

+++7.42 Uhr: Der Unterhaltungselektronik-Konzern Sony stellt die Produktion in einigen Werken ein, weil dort infolge der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe nicht mehr genug Fertigungsteile und Rohstoffe vorrätig sind. Betroffen sind bis Ende März die Digitalkameras, LCD-Fernseher, Handys, Mikrofone und Kopfhörer herstellenden Fabriken in Shizuoka, Aichi, Gifu und Oita, teilte Sony auf seiner Webseite mit.

+++7.24 Uhr: In Japans Regierung herrscht Unmut über eine angeblich von einem Minister ausgesprochene Drohung gegenüber in der Atomanlage Fukushima 1 arbeitenden Feuerwehrmännern. Tokios Gouverneur Shintaro Ishihara sagte japanischen Medien, ein nicht näher bezeichneter japanischer Minister habe den Einsatzleuten befohlen, "sofort an die Arbeit zu gehen, sonst würden sie bestraft". "Er wusste nicht einmal, wie die Lage vor Ort für die Arbeiter war und welche Kapazitäten sie hatten", sagte Ishihara.

+++7.03 Uhr: In mehr als 670 Orten in ganz Deutschland soll es am Dienstag Mahnwachen von Atomkraftgegnern geben. Es sei abzusehen, dass so viele Menschen gegen Atomenergie auf die Straße gehen, wie noch niemals zuvor in der Geschichte des Landes, sagte der Sprecher der Anti-Atom-Organisation "Ausgestrahlt", Stay.

+++6.58 Uhr: Der Kraftwerksbetreiber Tepco hat in unmittelbarer Nähe des havarierten Atommeilers Fukushima 1 stark erhöhte Konzentrationen radioaktiver Substanzen im Meerwasser festgestellt. In etwa 100 Metern Entfernung zur Unglücksstelle sei eine knapp 127-fach erhöhte Belastung mit Jod 131 gemessen worden, sagte ein Vertreter des Unternehmens. Die Konzentration von Cäsium 134 war demnach fast 25-mal höher als der gesetzliche Grenzwert, diejenige von Cäsium 137 um den Faktor 16,5 erhöht. Nach Angaben des Sprechers gehen von den gemessenen Konzentrationen keine Gefährdungen für die menschliche Gesundheit aus.

+++6.37 Uhr: Facebook-Nutzer können ihr Profilbild über eine entsprechende Anwendung mit einem virtuellen "Atomkraft? Nein Danke!"-Sticker versehen lassen. Innerhalb kürzester Zeit fand diese Anwendung mehr als 450.000 Fans (Stand Montagmittag) - Tendenz weiter steigend.

+++6.24 Uhr: Angesichts der Katastrophe in Japan haben die Deutschen bislang mindestens 7,5 Millionen Euro gespendet. Das geht aus einer Umfrage unserer Redaktion bei den Hilfsorganisationen hervor. Allein beim Deutschen Roten Kreuz gingen nach Angaben der Organisation 4,5 Millionen Euro ein. Nach Auskunft mehrerer Hilfsorganisationen ist die Spendenbereitschaft für Japan ähnlich groß wie nach dem Erdbeben in Haiti Anfang vergangenen Jahres. Die "Aktion Deutschland hilft" bezifferte ihre Spendeneinnahmen für Japan auf knapp eine Million Euro. Nach Angaben der Organisationen sind bei der Caritas 500.000 Euro und bei der Diakonie 480.000 Euro eingegangen. Das "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe", bestehend aus Caritas International, Deutschem Rotem Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und Unicef, hat zusätzlich nochmals 850.000 Euro erhalten.

+++5.43 Uhr: Abgeordnete im US-Staat Kalifornien haben Bedenken über die Sicherheit von Atomkraftwerken an der Pazifikküste geäußert. Bei einer Anhörung in Sacramento verlangte der zuständige Ausschuss, die örtlichen Kraftwerksbetreiber sollten erst umfangreiche geophysische Studien anfertigen lassen, bevor sie die Verlängerung von Betriebsgenehmigungen beantragten. So sollte die Gefährdung der Atomkraftwerke durch Erdbeben und Tsunamis wie am 11. März in Japan abgeschätzt werden.

+++4.34 Uhr: Die Zahl der Todesopfer steigt auf mehr als 9000, wie die Polizei einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge mitteilt. Bisherigen Angaben zufolge drohen mehr als 20.000 Menschen Beben und Tsunami vor elf Tagen nicht überlebt zu haben. Mehr als 10.000 Japaner werden noch vermisst.

+++4.31 Uhr: Die Regierung weitet die Sicherheitszone rund um die Unglücksreaktoren nicht aus. "Im Moment ist dies nicht nötig", sagt Regierungssprecher Yukio Edano.

+++2.16 Uhr: Der Betreiber der Atomreaktoren in Fukushima nimmt die Arbeiten wieder auf. Der ausgetretene Dampf sei ungefährlich gewesen, teilt das AKW-Unternehmen Tepco am Dienstag mit. "Wir haben entschieden, dass es sicher ist, weiterzuarbeiten", erklärte ein Sprecher. Die Ursache blieb aber zunächst unklar.

+++1.51 Uhr: Japans Regierung äußert sich skeptisch über die Lage in Fukushima. Es sei schwer zu sagen, ob sich das Ganze in eine sichere Richtung entwickle, sagte der Handelsminister laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo.

+++1.39 Uhr: Aus den havarierten Reaktoren in Fukushima sind am Dienstag weitere Dämpfe aufgestiegen. Aus dem Meiler Nummer 2 entweiche offenbar Dampf, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo. Über dem Reaktor Nummer 3 liege ein weißer Dunstschleier.

+++1.01 Uhr: Der Unglücksreaktor Fukushima I ist wieder an das Stromnetz angeschlossen. Der Meiler beziehe Energie vom Netz, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den Betreiber des Meilers.

+++0.49 Uhr: Die Fluggesellschaft Singapore Airlines streicht mangels Nachfrage ihr Angebot für Flüge nach Tokio zusammen. Von Sonntag an werde täglich nur noch ein Flug von Singapur in die japanische Hauptstadt gehen, teilte der Konzern am Dienstag mit. "Die Nachfrage nach Flügen nach und von Tokio ist wegen der Lage in Japan schwach", sagte ein Sprecher.

(dapd/rtr/afp)
 
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