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Gallup-Studie
Zwei Drittel der Weltbevölkerung "religiös"

So beten Gläubige aus unserer Region
So beten Gläubige aus unserer Region FOTO: Stade, Klaus-Dieter
London. 63 Prozent der Menschen weltweit bezeichnen sich selbst als religiös. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des international tätigen Meinungsforschungsinstituts WIN Gallup, die in London vorgestellt wurde. Das am stärksten religiös geprägte Land ist demnach Thailand.

Dort bezeichneten sich 94 Prozent der Befragten als religiös. Es folgen Armenien, Bangladesch, Georgien und Marokko (jeweils 93 Prozent).

Am wenigsten religiös zeigten sich die Menschen laut der Studie in China. Dort gaben 61 Prozent an, sie seien überzeugte Atheisten. In Europa lagen die Zahlen fast gleichauf: 43 Prozent der Europäer gaben an, sie seien religiös, 37 Prozent sagten das Gegenteil.

Der Studie zufolge tendieren junge Menschen eher zu Religiosität. 66 Prozent der weltweit Befragten unter 34 Jahren betrachten sich demnach selbst als religiös; in den höheren Altersgruppen lag der Durchschnitt knapp darunter, bei 60 Prozent.

Angesichts dieses Trends könne man davon ausgehen, dass die Zahl religiöser Menschen weiter steigen werde, so die Einschätzung des Präsidenten von WIN Gallup, Jean-Marc Leger. Das Institut befragte zum diesjährigen christlichen Osterfest nach eigenen Angaben mehr als 63.000 Menschen in 65 Ländern.

(KNA)
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