Nach "Concordia"-Unglück: Suche nach Vermissten endgültig eingestellt
zuletzt aktualisiert: 31.01.2012 - 14:13Biberach (RPO). Die Suche nach Vermissten im Wrack der "Costa Concordia" ist endgültig eingestellt worden. Die Suchaktionen im Inneren des Schiffs würden aus Sorge um die Sicherheit der Taucher beendet.
Das sagte ein Sprecher der italienischen Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag.
Der Zivilschutz informierte nach eigenen Angaben die betroffenen Familien und Botschaften über die Entscheidung.
Bislang wurden 17 Tote aus dem am 13. Januar vor der Toskana-Insel Giglio havarierten Schiff geborgen.
Wie das Auswärtige Amt am Dienstag in Berlin bestätigte, wurde inzwischen ein sechstes deutsches Todesopfer identifiziert. Es handele sich um eine 66-Jährige Frau aus dem Landkreis Biberach, teilte die Polizeidirektion Biberach am Dienstag mit.
Damit werden noch insgesamt 15 Menschen vermisst, darunter sechs Deutsche. Am Samstag war die fünfte deutsche Leiche identifiziert worden.
Das Opfer stammt laut Landeskriminalamt aus dem Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Offenbar handelt es sich dabei um eine 71-jährige Frau aus dem Raum Nürtingen.
Den Feuerwehrangaben zufolge sollen aber Helfer erneut bestimmte aus dem Wasser ragende Teile der "Costa Concordia" sowie die unmittelbare Umgebung des Wracks nach Leichen absuchen.
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