Sibirien: Suche nach Verschütteten in russischer Mine unterbrochen
zuletzt aktualisiert: 13.05.2010 - 08:53
Meschduretschensk (apn). Fünf Tage nach dem schweren Grubeunglück in Russland schwindet die Hoffnung auf Überlebende. Die Suche nach 24 noch vermissten Bergleuten musste am Donnerstag unterbrochen werden, weil die Gaskonzentration in der Mine weiter anstieg und unter Tage mehrere Feuer ausbrachen, wie ein Beamter des Katastrophenschutzministeriums erklärte. Die Zahl der bestätigten Todesopfer sei mittlerweile auf 66 gestiegen. Im Kohlebergwerk Raspadskaja war es am Samstag zu einer schweren Explosion gekommen. Unter den Opfern sind auch mehrere Rettungskräfte, die bei weiteren Explosionen während der Bergungsarbeiten ums Leben kamen.
Quelle: apd/born
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