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Indonesien
Panik nach starkem Beben auf Sumatra

Jakarta. Vor der westindonesischen Insel Sumatra hat es ein starkes Seebeben gegeben. In der Stadt Painan sorgte es für Panik unter den Einwohnern. 

Der Erdstoß am frühen Donnerstagmorgen habe die Stärke 6,5 gehabt, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Berichte über große Schäden oder Tote gab es zunächst nicht. Das Epizentrum befand sich demnach 141 Kilometer südlich der Großstadt Padang auf Sumatra. Das Beben trat in einer Tiefe von knapp 51 Kilometern auf.

Die indonesische Meteorologiebehörde teilte mit, das Erdbeben habe sich um 5.56 Uhr (Ortszeit, 0.56 Uhr MESZ) ereignet. Es sei zu schwach gewesen, um einen Tsunami auszulösen.

Dennoch sorgte der Erdstoß in der Stadt Painan zunächst für Panik unter den Einwohnern. Die Hauptstadt des Bezirks Pesisir Selatan liegt rund 80 Kilometer nordöstlich vom Zentrum der Erschütterung.

Indonesien ist besonders anfällig für Erdbeben, weil der Inselstaat auf dem Pazifischen Feuerring liegt. Dieser besteht aus etlichen Vulkanen. Ein besonders schweres Erdbeben vor Sumatra hatte am zweiten Weihnachtstag 2004 einen verheerenden Tsunami ausgelöst. Rund 230 000 Menschen in einem Dutzend Ländern kamen bei der Katastrophe ums Leben.

(ap)
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