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Attacken auf Krankenhäuser
Luftangriff trifft Geburtsklinik in Syrien

Syrien: Luftangriff trifft Geburtsklinik
Zivilisten stehen vor dem völlig zerstörten Gebäude. FOTO: afp
Damaskus. Immer wieder geraten syrische Krankenhäuser ins Visier von Luftangriffen. Am Freitag traf einer davon eine Geburtsklinik in der Provinz Idlib im Nord-Westen Syriens.

Bei dem Luftangriff auf das Krankenhaus sind Teile des Gebäudes zerstört worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag berichtete, habe der Angriff den Betrieb komplett lahm gelegt. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Unklar blieb auch, wer für den Angriff verantwortlich ist.

Angriffe auf vier Krankenhäuser in einer Woche

Die Hilfsorganisation Save the Children sprach von einer Attacke auf eine Geburtsklinik, in der rund 1000 Menschen behandelt worden seien. Amnesty International machte die syrische Führung und ihren Verbündeten Russland verantwortlich. Der Luftschlag passe in das Muster, das die Menschenrechtsorganisation seit einiger Zeit beobachte, teilte Amnesty mit.

Immer wieder gerieten Krankenhäuser mutmaßlich vorsätzlich ins Visier. Solche Angriffe seien eine gravierende Rechtsverletzung und durch nichts zu entschuldigen, sagte der Amnesty-Regionaldirektor für den Nahen Osten, Philip Luther. Die Vereinten Nationen hatten in der vergangenen Woche bereits über Angriffe auf vier Krankenhäuser in der umkämpften Stadt Aleppo berichtet.

(isw/dpa)
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