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Aufständische erklären Afghanistan-Konferenz für gescheitert: Taliban dementieren Treffen mit UN-Vertretern

zuletzt aktualisiert: 30.01.2010 - 11:33

Kabul (RPO). Ein angebliches Treffen mit UN-Vertretern zu möglichen Friedensverhandlungen haben die radikalislamischen Taliban vehement abgestritten. Es handele sich dabei lediglich um "Propaganda", hieß es am Samstag in einer Erklärung.

Die "Gerüchte" über ein Treffen mit dem UN-Sondergesandten für Afghanistan, Kai Eide, seien von den gegen die Mudschahedin kämpfenden Truppen gestreut und von internationalen Medien verbreitet worden. Die Taliban würden ihren heiligen Krieg fortsetzen.

Ein UN-Vertreter hatte am Rande der Afghanistan-Konferenz in London gesagt, dass sich der UN-Sondergesandte Anfang Januar mit Talibanvertretern getroffen habe. Bei dem Treffen in Dubai ging es demnach um vorbereitende Gespräche für Friedensverhandlungen mit der afghanischen Regierung. Die Initiative sei von den Taliban ausgegangen. Ein Sprecher Eides, dessen Amtszeit als Sondergesandter im März endet, wollte die Angaben nicht kommentieren.

Die Taliban bezeichneten sich in der Erklärung selbst als "führenden Rat des Islamischen Emirats Afghanistan". So hatten die Taliban das Land während ihrer Herrschaft über Afghanistan von 1996 bis 2001 genannt. Die Londoner Afghanistan-Konferenz bezeichneten die Aufständischen als gescheitert. Um wieder militärisches und politisches Ansehen zu gelangen, verlegten sich ihre "Feinde" nun auf eine "Propaganda-Verschwörung", hieß es in der Erklärung.

Quelle: AFP/jre

 
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