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Angriff auf US-Gasfabrik
Ein Verdächtiger nach Terroranschlag in Frankreich freigelassen

Ein Toter bei Terroranschlag in Frankreich
Ein Toter bei Terroranschlag in Frankreich FOTO: afp, JH
Lyon . Die französische Polizei hat einen der vier nach dem Attentat in Saint-Quentin-Fallavier festgenommenen Verdächtigen wieder freigelassen.

Die Sprecherin der Pariser Staatsanwaltschaft, Agnes Thibault-Lecuivre, sagte am Samstag, der Hautverdächtige bleibe in Gewahrsam, verweigere aber die Aussage. Auch seine Schwester und seine Frau säßen noch im Gefängnis.

Der Mann soll am Freitag in einer US-Gasfabrik im Südosten Frankreichs mit seinem Auto mehrere Gaskanister gerammt und so eine Explosion ausgelöst haben. Der abgetrennte Kopf seines Arbeitgebers sei am Fabrikeingang hängend zurückgelassen worden, ebenso wie Banner mit arabischen Inschriften, erklärten Beamte. Die Hintergründe der Tat blieben unklar. Die Regierung sprach von einem Terroranschlag.

Thibault-Lecuivre sagte, die Ermittler hätten noch kein schlüssiges Motiv oder Verbindungen des Mannes ins Ausland aufgedeckt. Nach französischem Recht können Terrorverdächtige bis zu vier Tage festgehalten werden.

(ap)
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