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Erhöhte Schutzmaßnahmen
Terrordrohungen gegen Polizeistationen in Österreich

Wien. Österreich hat nach Terrordrohungen seine Schutzmaßnahmen vor Polizeistationen verstärkt. Nach Angaben des Innenministeriums erhielten zahlreiche Büros konkrete Drohungen aus "dschihadistischen Kreisen".

Die Tageszeitung "Die Presse" berichtete zuerst darüber. Betroffen seien Polizeistationen in Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Die angekündigte Zeitspanne für Anschläge sei aber in der Zwischenzeit bereits verstrichen.

Der Verfassungsschutz übernahm die Ermittlungen. Auch der Wiener Hauptbahnhof sei durchsucht worden. Laut Innenministerium gibt es keinen Grund zur Panik, aber: "Derzeit kann niemand Ereignisse irgendwo in Europa ausschließen."

Die betroffene E-Mail-Adresse, über die die Terrordrohung kam, sei den Behörden bereits bekannt. Schon mehrmals wurden von ihr einschlägige Drohungen versandt, sagte ein Ministeriumssprecher. Noch nie seien die Anschlagspläne allerdings so konkret gewesen. Für genauere Angaben zum Urheber sei es noch zu früh.

(dpa/jeku)
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