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panorama angkor wat buddhas 2010
  Foto: tmn, Gregor Garbassen
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Fehlender Respekt vor Religionen: Thailand verbietet Jesus-Tattoos für Touristen

zuletzt aktualisiert: 01.06.2011 - 14:21

Bangkok (RPO). Urlauber in Thailand dürfen sich nicht mehr Buddha, Jesus oder die Hindu-Elefantengottheit Ganesha eintätowieren lassen. Kulturminister Niphit Intharasombat wies die Gouverneure von Phuket und anderen Provinzen an, ein entsprechendes Verbot durchzusetzen, wie die Zeitung "Phuket Gazette" meldete. Der Kulturminister habe einen "alarmierenden Trend" unter Touristen festgestellt, sich mit religiösen Motiven auf der Haut zu schmücken.

Tattoo-Studios in Touristenhochburgen wie Phuket, Bangkok und Chiang Mai sollten zur "Kooperation" bewegt werden, mahnte Niphit. Grund für seine Initiative sind laut der Zeitung Zweifel, dass Urlauber sich die Bilder als Bekenntnis ihrer religiösen Überzeugungen eintätowieren ließen. Sie folgten vor allem einem Modetrend und untergrüben damit den Respekt vor der Religion, so der Minister.

Niphit räumte ein, es gebe keine juristische Handhabe zum Verbot religiöser Tätowierungen. Er wolle eine Gesetzesinitiative auf den Weg bringen, die eine Tätowierung religiöser Symbole zu kommerziellen Zwecken und für Ausländer verbieten solle. Religiöse Tattoos haben im buddhistischen Thailand eine lange Tradition, auch unter buddhistischen Mönchen.

Quelle: KNA/felt

 
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