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Spencer Stone niedergestochen
Thalys-"Held" nach Angriff in Kalifornien außer Lebensgefahr

Thalys-"Held" nach Angriff in Kalifornien außer Lebensgefahr
Spencer Stone beim Empfang durch den französischen Präsidenten Francois Hollande. FOTO: afp, vel/ljm
Los Angeles. Der bei einem Angriff in Kalifornien niedergestochene Thalys-"Held" Spencer Stone ist außer Lebensgefahr. Der Soldat sei "wach, er kann aufstehen und ist guter Dinge", erklärte das behandelnde Krankenhaus in Sacramento am Freitag (Ortszeit).

Demnach wurde der 23-Jährige nach dem Angriff in der Nacht zum Donnerstag zwei Stunden lang operiert. Sein Zustand galt nicht mehr als lebensgefährlich und es wurde mit Stones vollständiger Erholung gerechnet.

Stone hatte im August zusammen mit zwei Freunden einen schwerbewaffneten Angreifer in einem Thalys-Schnellzug auf dem Weg von Amsterdam nach Paris überwältigt, als dieser das Feuer eröffnete. Die drei US-Bürger waren auf einer Europareise. Gemeinsam mit weiteren Passagieren rangen sie den 25-jährigen Angreifer nieder und verhinderten damit vermutlich ein Blutbad.

In der Nacht zum Donnerstag wurde Stone bei einem Streit vor einer Bar durch Stichwunden in den Oberkörper schwer verletzt. Einen Zusammenhang mit dem verhinderten Attentat schlossen die Ermittler aus. Stattdessen wollte er offenbar einer Frau helfen, die in Schwierigkeiten geraten war. Die Polizei fahndete am Freitag weiter nach zwei verdächtigen Männern.

(AFP)
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