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Medienbericht
Thalys-Held soll niedergestochen worden sein

Thalys-Held Spencer Stone in Kalifornien niedergestochen
Spencer Stone bei seiner Ehrung durch den französischen Präsidenten Francois Hollande. FOTO: afp, vel/ljm
Los Angeles. Einer der drei aus den USA stammenden Thalys-Helden ist Medienberichten zufolge in Kalifornien niedergestochen worden. Der Soldat Spencer Stone habe am Mittwochabend in Sacramento mehrere Stichverletzungen erlitten, berichteten US-Medien am Donnerstag.

Der Fernsehsender "CBS News" berichtete als erster über den Vorfall, ohne Quellen zu nennen. "NBC News" bestätigte die Information wenig später und zitierte einen Sprecher der Luftwaffe, der Stone angehört. Die Polizei von Sacramento erklärte dagegen auf Twitter, sie habe das Opfer noch nicht identifiziert.

Stone hatte zusammen mit zwei Freunden einen schwerbewaffneten Angreifer in einem Thalys-Schnellzug auf dem Weg von Amsterdam nach Paris überwältigt, als dieser das Feuer eröffnete.

Die drei US-Bürger befanden sich auf einer Europareise. Gemeinsam mit weiteren Passagieren rangen sie den 25-jährigen Angreifer nieder und verhinderten damit vermutlich ein Blutbad. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Hintergrund der Tat aus.

(AFP)
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