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Tokio
Herabfallendes Eisenrohr erschlägt 77-jährigen Fußgänger

Tokio. Ein älterer Mann ist in Tokio von einem herabstürzenden Eisenrohr beim Vorbeigehen an einer Baustelle erschlagen worden.

Das 1,8 Meter lange und drei Zentimeter dicke Rohr war dem 77 Jahre alten Japaner vom etwa neunten Stockwerk aus genau auf den Kopf gefallen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag meldete. Die Rettungskräfte mussten das Rohr aus dem Schädel des Opfers schneiden, bevor sie den Senioren ins Krankenhaus bringen konnten. Dort konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Die Frau des Mannes habe den Unfall ohne größere Verletzungen überlebt.

Das Unglück ereignete sich am Morgen in dem auch unter ausländischen Besuchern beliebten Stadtteil Roppongi, als Bauarbeiter gerade ein Gerüst abmontierten. Solche Unfälle sind in Japan, wo auch die kleinsten Baustellen stets von zahlreichen Aufsehern umringt sind und Warnschilder Arbeiter zu höchster Sicherheit ermahnen, ungewöhnlich.

(felt/dpa)
 
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