Die Unruhen in Tibet halten weiter an.
Bislang kamen nach Schätzungen 80 Menschen ums Leben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angesichts der schweren Unruhen in Tibet die Konfliktparteien zu Gesprächen aufgerufen.
Die Proteste gegen die chinesische Besetzung Tibets waren am Freitag in Gewalt umgeschlagen.
Die Tibet Initiative Deutschland hielt am Wochenende vor der chinesischen Botschaft in Berlin eine Mahnwache ab.
Trotz Berichten über mehr als 100 Tote bei den schweren Zusammenstößen in Lhasa und internationalen Forderungen nach Zurückhaltung will China die Unruhen in Tibet mit Härte unterdrücken.
Die Polizei sammelt sich.
Gegen die Demonstranten werde barsch vorgegangen, erklärte der von Peking bestellte Vorsitzende der Regierung der autonomen Region Tibet, Champa Phuntsok, am Samstag.
Szenen von Chaos, Gewalt und Angst beschreiben ausländische Touristen, die vor den Unruhen aus der tibetischen Hauptstadt Lhasa geflüchtet sind.
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Krisenregion ab.
Fünf Monate vor den Olympischen Spielen in Peking sind die Protestaktionen gegen die chinesische Herrschaft in Tibet eskaliert.
Die chinesische Führung wollte erneute Ausschreitungen offenbar mit einem massiven Sicherheitsaufgebot verhindern.
Bei den schweren Ausschreitungen in Tibet sind laut amtlichen Angaben bereits 30 Menschen ums Leben gekommen.
Die tibetische Exilregierung im indischen Dharamshala verfügt derweil nach eigenen Angaben über "unbestätigte Berichte" von rund 100 Toten in Folge der gewaltsamen Proteste in der Himalaya Region.
Die Opfer der Gewalt am Freitag in der tibetischen Hauptstadt Lhasa seien alle "unschuldige Zivilisten" gewesen, sagte ein Vertreter der tibetischen Regionalregierung der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.
Demonstranten setzten in der tibetischen Hauptstadt Lhasa Geschäfte und Polizeiautos in Brand, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Die US-Botschaft in Peking erklärte zunächst, ihr lägen Aussagen von US-Bürgern in Lhasa vor, wonach Schüsse zu hören waren.
Wir haben sehr viel mit den Verletzten zu tun, es gibt viele Verletzte. Einige sind ganz sicher gestorben, aber ich weiß nicht wie viele", sagte eine Sprecherin der Rettungsdienste später.
Der Rundfunksender Radio Free Asia hatte zuvor unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, zwei Menschen seien bei den anti-chinesischen Protesten in Lhasa getötet worden.
Wir zeigen Ihnen die Bilder der Ausschreitungen...