Deutsche offenbar gerettet: Tote bei Bootsunglück in Thailand
zuletzt aktualisiert: 10.03.2009 - 08:57Bangkok/Berlin (RPO). Nach dem Bootsunglück vor der thailändischen Küste sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes die deutschen Insassen an Bord offenbar gerettet. Rettungskräfte bargen unterdessen die Leiche einer mutmaßlichen europäischen Bootsinsassin.
Die deutsche Botschaft stehe mit den thailändischen Behörden in Kontakt, teilte das Auswärtige Amt am Dienstag in Berlin mit. Nach allen derzeit vorliegenden Erkenntnissen sei davon auszugehen, dass keine Deutschen mehr vermisst würden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes.
Die vier Urlauber, die an Bord des Unglücksbootes gewesen seien, seien in Sicherheit. Die thailändischen Behörden hatten zuvor angegeben, nach dem Schiffsunglück am Sonntag würden sieben Menschen vermisst, darunter eine Deutsche sowie Insassen aus Österreich, der Schweiz und Japan.
Rettungskräfte bargen unterdessen die Leiche einer mutmaßlichen europäischen Bootsinsassin. Sie sei in der Nähe des Unglücksortes vor Phuket aus dem Meer geholt worden, teilte ein Sprecher der thailändischen Wasserschutzpolizei mit. Vor der Autopsie der Leiche könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob es sich um eine der Vermissten handele.
Die Behörden hatten wenig Hoffnung, die übrigen Vermissten lebend zu bergen. Das Schiff war am Sonntag auf dem Weg zu einem Tauchgang vor den Similan-Inseln in einem plötzlich aufkommendem Sturm gekentert. An Bord befanden sich nach thailändischen Behördenangaben insgesamt 30 Menschen, darunter 19 Ausländer.
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